Zweite Rheinbrücke und B36: "Dürfen Menschen dort nicht allein lassen!"

Karlsruhe (che) Im Rahmen des Neujahrsempfangs der IHK Karlsruhe hat deren Präsident Wolfgang Grenke die Forderungen nach einer zweiten Rheinbrücke nochmals erneuert. Er nehme eine Bewegung in der öffentlichen Meinung wahr, die derzeit auch zur Anbindung an die B36 tendiere. Allerdings dürfe man die Menschen dort mit der Zunahme des Verkehrs nicht alleine lassen, mahnte Grenke.

Rheinbrücke-Debatte 2017 eröffnet

Mit dem Neubau des Wildparkstadions wurde im Dezember ein Vorhaben beschlossen, dass die Karlsruher bereits seit Jahrzehnten bewegt. Es ist allerdings nicht das einzige Großprojekt, was regelmäßig für Schlagzeilen sorgt. Gerade in den vergangenen Jahren wird immer wieder über eine zweite Rheinbrücke debattiert, gestritten und abgestimmt. Im Jahr 2017 eröffnet der Präsident der IHK Karlsruhe, Wolfgang Grenke, die Diskussion.

Grenke sieht Bewegung in öffentlicher Meinung

"Dass die Brücke fertig wird, werde ich in meiner Amtszeit wohl nicht mehr erleben, aber zumindest ist es derzeit so, dass wir mit dem Planfeststellungsverfahren weitergekommen sind", so Grenke anlässlich des Neujahrsempfangs der Industrie- und Handelskammer. "Es gibt auch etwas Bewegung in der öffentlichen Meinung, wenn ich das richtig interpretiere", so Grenke. Sollte die Parallelbrücke, die keine Anbindung an die B36 ermöglicht, technisch nichts möglich sein, würden viele die jetzige Planung einer zweiten Rheinbrücke mit Anschluss an die Bundesstraße im Norden Karlsruhes favorisieren.

IHK-Präsident optimistisch für kommende Gespräche mit Mentrup

"Dort müssen im Übrigen auch noch einige Probleme gelöst werden, da man die Menschen dort nicht allein lassen kann, wenn mehr Verkehr entsteht", machte Grenke allerdings auch auf die Folgen eines solchen Bauprojekts aufmerksam. Der größte Widerstand gegen die Brücke kommt derzeit aus dem Karlsruher Rathaus. Sowohl Teile des Gemeinderats als auch Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) sind weiterhin gegen einen Neubau: "Lassen Sie mich das mal so sagen: wir haben viele Gespräche miteinander geführt und vielleicht kommt noch der ein oder andere Punkt, dass wir uns da weiter annähern", bleibt Grenke optimistisch.

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