Angelina Jolie und Brad Pitt

Los Angeles (dpa) - Das einstige Hollywood-Traumpaar Angelina Jolie (41) und Brad Pitt (53) hat in einer ersten gemeinsamen Erklärung seit der Trennung angekündigt, die Scheidung künftig zum Wohl der Kinder unter Ausschluss der Öffentlichkeit abwickeln zu wollen.

«Die Parteien und ihre Vertreter haben vereinbart, das Persönlichkeitsrecht ihrer Kinder und Familie zu schützen, indem sie sämtliche Gerichtsdokumente vertraulich behandeln», zitieren mehrere US-Medien aus einer Mitteilung des Paares vom Montagabend (Ortszeit). Ein Anwalt des Paares bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Wortlaut der Erklärung.

Für die weitere Verhandlung habe das Paar einen privaten Richter engagiert, heißt es weiter. Das ist bei Scheidungen prominenter Paare, die ihre Privatsphäre schützen wollen, in den USA durchaus üblich. Außerdem vereinbarten Jolie und Pitt, gemeinsam darauf hin zu wirken, dass die Familie wiedervereint wird.

Pitt und Jolie hatten sich bei den Dreharbeiten zu dem Film «Mr. und Mrs. Smith» verliebt und waren Mitte der 2000er Jahre zusammengekommen. Das «Brangelina» getaufte Hollywood-Traumpaar bekam drei Kinder, Shiloh und die Zwillinge Vivienne und Knox, außerdem übernahm Pitt die Vaterrolle für Jolies drei Adoptivkinder Maddox, Pax und Zahara. 2012 verlobte sich das Paar, 2014 heirateten sie.

Nach der überraschenden Trennung im vergangenen September hatte Jolie die Scheidung eingereicht und das alleinige Sorgerecht gefordert. Das hatte zu Streit geführt, denn Pitt strebt eine gemeinsame Sorgerechtslösung an. Auch die US-Bundespolizei FBI und das Kinder- und Familienamt (DCFS) hatten im dem Streit Untersuchungen durchgeführt, die aber inzwischen wieder eingestellt sind.

Nach vorläufiger Absprache sind die Kinder momentan in der Obhut der Mutter und sehen ihren Vater nur unter Aufsicht eines Familientherapeuten bei Besuchen. Immer wieder waren Dokumente aus dem Sorgerechtsstreit an die Öffentlichkeit gelangt.

Jolie und Pitt selbst zeigen sich derzeit nur selten in der Öffentlichkeit. Pitt tauchte am Wochenende aber überraschend bei den Golden Globes auf, wo er den Film «Moonlight» vorstellte.

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