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AVG auch 2017 mit Ökostrom unterwegs: Tausende Tonnen CO2 eingespart

Karlsruhe (che/pm) Die Stadtwerke Karlsruhe werden künftig alle Stadtbahnen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) mit Ökostrom fahren lassen. Dadurch vermeiden die Unternehmen mehrere tausend Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Die 151 AVG-Bahnen, die derzeit im Einsatz sind, haben einen jährlichen Strombedarf von 66 Millionen Kilowattstunden.

Stadtbahnen mit Ökostrom unterwegs

Die Stadtbahnen der AVG werden auch im kommenden Jahr klimaneutral unterwegs sein. Die Stadtwerke Karlsruhe versorgen die AVG ab dem 1. Januar mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen. „Die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln war schon immer die beste Wahl, wenn man umweltfreundlich mobil sein und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollte. Deshalb freuen wir uns, dass wir mit den Stadtwerken Karlsruhe einen verlässlichen Partner an unserer Seite haben, der uns hierbei unterstützt“, betont AVG-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon.

Jährlicher Strombedarf: 66 Millionen Kilowattstunden

Durch die Nutzung von Ökostrom können pro Jahr mehrere tausend Tonnen klimaschädliche CO2-Emissionen vermieden werden. Derzeit sind bei der AVG 151 Bahnen im Einsatz, die das Umland von Karlsruhe erschließen. Zusammen haben sie einen jährlichen Strombedarf von über 66 Millionen Kilowattstunden; die Energiekosten für den Bahnbetrieb summieren sich auf mehrere Millionen Euro. „Ich freue mich über diesen spannenden Auftrag und über das Vertrauen der AVG in unsere Leistungen“, so Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe.

Jede einzelne Bahn hat einen spezifischen Strombedarf

Dabei ist die Strombelieferung der Bahnen relativ kompliziert, so dass sich nur wenige Energieversorger mit der Bereitstellung von speziellem Bahnstrom mit einer Spannung von 15 Kilovolt befassen. Jede einzelne Bahn hat einen spezifischen Strombedarf. Dieser muss auf Viertel-Stunden-Basis bereitgestellt, anschließend mit dem tatsächlichen Verbrauch verglichen und abgerechnet werden. Dafür greifen die Stadtwerke, mit Unterstützung eines externen Dienstleisters, online auf den Fahrplanrechner der AVG zu und koppeln diesen mit ihren Strombeschaffungs-Systemen.

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