HfG-Student entwirft Sieger-Plakat

Karlsruhe (pm/che) HfG-Student Simon Schelsky hat es mit seinem Entwurf in "Die 100 Besten Plakate des Jahres" geschafft. Er hatte ein Plakat zur Eröffnung des Wintersemesters der Hochschule für Gestaltung kreiert. Er wollte mit seiner Idee auf die Ungewissheit über die Zukunft der Einrichtung aufmerksam machen.

Das Plakat zur Eröffnung des Wintersemesters 2015/16 gehört zu den 100 besten Plakaten 2015. Im Wettbewerb „Die 100 Besten Plakate des Jahres“ konnte sich Simon Schelsky, Student der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, mit seinem Entwurf durchsetzen. Der Jury lagen 964 Einzelplakate vor, die es von über 2.000 in die Endrunde geschafft hatten. Die Semestereröffnung 2015/16 stand im Zeichen der Ungewissheit und großer Erwartungen für die Studierenden. Die Wahl des neuen Rektors war noch nicht abgeschlossen und erstmals seit Beginn seiner Amtszeit hielt nicht Prof. Dr. Peter Sloterdijk die Rede zur Eröffnung. Die Ungewissheit über die Zukunft der Hochschule und das noch offene Ergebnis der Rektorenwahl wird auf dem Plakat zur Semestereröffnung mit einer gespenstischen und schleierhaften Anmutung transportiert.

X-Box-Zubehör dient als Sensor

Simon Schelsky verwendete den Sensor der X-Box Kinect, um die Oberflächenstruktur eines hängenden Lakens zu scannen. „Mit Hilfe eines eigens entwickelten Programms projizierte ich eine feine Netzstruktur und die Typographie auf das noch leere Objekt. Das Ergebnis zeichnet sich durch die flirrende Struktur aus, die dazu einlädt, das Plakat näher zu betrachten“, erklärt Schelsky. Verantwortlich für die Umsetzung des Entwurfs im Siebdruckverfahren waren Ulrich Sanwald (Technischer Lehrer für Drucktechnik) und der Student Severin Geißler. Der Wettbewerb „100 Beste Plakate des Jahres“ wird seit dem Jahrgang 2001 in der Trägerschaft des 100 Beste Plakate e. V. für den deutschsprachigen Raum in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs ist es, aus allen Einreichungen die 100 besten zu ermitteln und gleichberechtigt – ohne Rangfolge, ohne Preise – in mehreren Ausstellungen und einem Jahrbuch zu präsentieren. Seither hat sich der Wettbewerb zu einer anerkannten Institution des aktuellen Plakatdesigns sowohl unter Plakatgestaltern und Grafikdesign-Büros als auch bei Studierenden und Werbeagenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz positionieren können. Zahlreiche Einreichungen von über 1.500 Plakaten pro Jahrgang sowie die mediale Beachtung der jährlichen Ergebnis-Ausstellungen zeugen von einem hohen Stellenwert.

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