Casino-Aus in Pforzheim: Gesetzesänderung sorgt für Ärger

Pforzheim (che) Auf Spielhallenbetreiber in Pforzheim kommen harte Zeiten zu. Durch eine Änderung im Landesglücksspielgesetz stehen einige Einrichtungen vor dem Aus. Die neue Regelung schreibt einen Mindestabstand zwischen zwei Spielhallen vor.

 

Mindestabstand 500 Meter zwischen Spielhallen

500 Meter müssen mindestens zwischen zwei Spielhallen liegen, so schreibt es die Neuregelung im Landesglücksspielgesetz Baden-Württemberg seit Kurzen vor. Doch nicht nur der Abstand untereinander wird künftig beschränkt. Die 500 Meter gelten auch für Schulen und Jugendeinrichtungen, die künftig weiter von Spielhallen weg stehen sollen. "Da Pforzheim eine sehr hohe Spielhallen-Dichte hat, führt das naturgemäß zu sehr vielen Kollisionen", berichtet Wolfgang Raff, Leiter des Städtischen Ordnungsamts.

Stadt prüft derzeit Härtefallanträge der Betreiber

Aktuell prüft die Stadt die Härtefallanträge der bereits existierenden Spielhallen. Bei den insgesamt 40 Spielcasinos in Pforzheim können dann Faktoren wie getätigte Investitionen oder langfristig abgeschlossene Mietverträge über das Weiterbestehen entscheiden. "Mit einem Ergebnis rechnen wir Mitte des nächsten Jahres", so Raff. Bereits jetzt ist klar: Pforzheim wird ordentlich ausdünnen müssen, denn derzeit gibt es kaum Casinos, die nicht von der Regelung betroffen sind.

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