Kritik an U-Haltestellen: Stadtrat bemängelt Sicherheit und Sauberkeit

Karlsruhe (che) Stadtrat Jürgen Wenzel (Freie Wähler) hat in einer Pressemitteilung Kritik an den Zugängen zu den unterirdischen Straßenbahnhaltestellen geübt. Schon jetzt würden die Bauwerke Fragen über einen sicheren Zugang aufwerfen. Zudem erwarte er bei den weißen Haltestellen einen hohen Grad an Verschmutzung durch den Abrieb von Bremsen und Rädern.

Sind die Zugänge zur Kombilösung sicher?

"Die an der Oberfläche momentan zu sehenden U-Haltestellenzugänge werfen in der Öffentlichkeit schon jetzt Fragen über einen sicheren Zugang auf", so Stadtrat Jürgen Wenzel. Zusätzlich seinen die Unterhaltskosten für die weiß gestalteten Haltestellen fraglich. "Die Kohleschleifleisten der Stromabnehmer und der Abrieb von Bremsen und Rädern werden in dem quasi geschlossenen System für eine vermehrte Feinstaubbildung sorgen", so Wenzel. Er äußert Bedenken, dass bei mangelhafter Reinigung keine "Wohlfühlatmosphäre unter der Erde" entsteht.

Wenzel beantragt detaillierte Informationen

Daher wendet sich der Stadtrat der Freien Wähler bereits jetzt mit einer Anfrage an die Verwaltung. "Ich möchte wissen, wann der Wettbewerb zur Gestaltung der Tunnelhaltestellen ausgelobt wurde, wer als Sieger hervorging und ob das Ergebnis in der Öffentlichkeit diskutiert wurde?" Er erkundigt sich darüber hinaus nach der Gestaltung, Kapazität und Breite der Treppen und Aufzüge. Auch zur Evakuierungszeit im Notfall möchte er Detailinformationen, genauso wie zu den Toiletten und dem Reinigungskonzept der Haltestellen.

Toiletten würden dem Bedarf der Innenstadt nicht gerecht werden

"Auch wenn die Antworten der Verwaltung, vor allem was das Thema Brandschutz betrifft, ärgerlicher Weise sehr dürftig ausfallen“, so Wenzel, "wissen wir nun zumindest, dass eine Überdachung der Haltestellenzugänge bedauerlicher Weise nicht geplant ist und dass der gesamte U-Strab-Tunnel nur eine öffentliche Toilettenanlage enthalten wird, quasi als Ersatz für die 'Marktplatzanlage', was dem Bedarf in der Karlsruher Innenstadt nicht gerecht wird", schließt Wenzel seine Pressemitteilung.

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