Vier Festnahmen, sieben Haftbefehle: Viel los am Karlsruher Hauptbahnhof

Karlsruhe (che/pol) Für die Bundespolizeiinspektion in Karlsruhe geht ein "erfolgreiches" Wochenende zu Ende. Die Beamten haben am Hauptbahnhof insgesamt vier Männer festgenommen und sieben Haftbefehle vollstreckt. Am heftigsten erwischte es einen 22-jährigen Polen, der für 115 Tagen hinter Gittern muss, sofern er nicht für die Geldstrafe aufkommt.

Erfolgreiches Wochenende der Bundespolizei

Am vergangenen Wochenende konnten Beamte der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe im Hauptbahnhof Karlsruhe gleich vier Männer festnehmen und insgesamt sieben Haftbefehle vollstrecken. Den Anfang zahlreicher Festnahmen stelle die Kontrolle eines 28-jährigen Mannes am Freitag gegen 16 Uhr dar, der durch die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Der aus Rumänien stammende Mann wurde wegen Erschleichen von Leistungen zu Geldstrafen von 600 Euro, ersatzweise 30 Tagen Haft, verurteilt.

Vier Festnahmen, sieben vollstreckte Haftbefehle

Nur 20 Minuten später wurde ein 22-jähriger Pole festgenommen, da gegen ihn drei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen Diebstahls vorlagen. Er wurde zu Geldstrafen in Höhe von 1.150 Euro, ersatzweise 115 Tagen Haft, verurteilt. Die beiden Festgenommenen konnten die Geldstrafen nicht bezahlen und wurden in die Justizvollzugsanstalt Karlsruhe eingeliefert. Etwas mehr Glück hatte ein Mann am Samstagabend. Gegen den 26-jährigen Rumänen lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe, wegen Diebstahls vor. Ein Freund konnte die Geldstrafe in Höhe von 140 Euro bezahlen, sodass dem Mann die 20-tägige Ersatzfreiheitsstrafe erspart blieb.

Letzte Kontrolle kurz vor Mitternacht

Eine weitere Kontrolle gegen 23:45 Uhr führte dann erneut zur Festnahme eines 26-jährigen Spaniers der wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 900 Euro ersatzweise 30 Tagen Haft, verurteilt wurde. Zwar konnte sein Vater die Geldstrafe begleichen, da der junge Mann aber zudem Betäubungsmittel mit sich führte, muss er sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz stellen.

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