Die Welt zu Gast in Baden-Baden: G20-Treffen im März in der Kurstadt

Baden-Baden (ame) Wie kann mit Krisen besser umgegangen werden? Welche Risiken hat die Digitalisierung? Wie kann Vereinbartes konsequenter umgesetzt werden? Mit diesen Fragen setzt sich die G20-Tagung vom 17. bis zum 18. März in Baden-Baden auseinander. Dabei kommen Finanzminister und Notenbankgouverneuere für zwei Tage in der Kurstadt zusammen. An einem großen Tisch im Kurhaus werden die 58 Delegationen Platz nehmen, über die aktuellen Herausforderungen diskutieren und dabei beim Thema „global economic governance in a multipolar world“ bleiben. Die Stadt trifft für diesen Zeitraum immense Sicherheitsvorkehrungen.

Polizei sorgt für nötige Sicherheit

Während der G20-Tagung steht vor allem die Sicherheit an oberster Stelle. Gemeinsam mit Verstärkung aus der Region kümmert sich die Polizei Offenburg um einen reibungslosen Ablauf. Derzeit planen rund 90 Polizisten die Einsätze rund um das Treffen, tüftelt an einem Konzept für Sicherheitszonen im Bereich des Kurhauses. Anfang März wollen Stadt und Polizei die Baden-Badener bei einem Bürgerabend über die geplanten Maßnahmen informieren, geben dann bekannt inwiefern das Verkehrsnetz in diesem Zeitraum betroffen ist. Im Interview mit regio-news weist Reinhard Renter vom Polizeipräsidium Offenburg darauf hin, dass derzeit kein Hinweis auf eine Gefährung des Treffens vorliegt.

Wahl fiel auf Baden-Baden

Die Kurstadt habe die nötige Infrastruktur – sei es bezüglich Verkehr oder Hotellerie – erklärt Marianne Kothé vom Bundeministerium für Finanzen im Interview mit regio-news. Außerdem biete das Kurhaus den nötigen Platz um „die Welt an einen großen Tisch zu bekommen“. Die Finanzminister und Notenbankgouverneure diskutieren dann über die weltweite Wirtschaftslage, schmieden Pläne wie die Volkswirtschaft widerstandsfähiger werden kann. Ab dem 8. März wird Baden-Baden auf das G20-Treffen vorbereitet, abgebaut wird wenn alles vorbei ist am 19. März

Busse fahren nach Sonderfahrplan

Für die Kurstadt gilt das G20-Treffen vor allem als Chance sich international zu präsentieren, sagt Oberbürgermeisterin Margret Mergen. Baden-Baden sei die ideale Stadt für Tagungen solcher Art, liegt abgeschieden von Metropolen und ist laut Mergen ein Ort der Harmonie. Aufgrund des Treffens im Kurhaus werden die Busse allerdings etwas umgeleitet: die Haltestellen Kaiserallee und Lichtentaler Allee entfallen – die Anbindung der Innenstadt erfolgt mit einigen Buslinien über den Augustaplatz. Über ein Bürgertelefon können sich die Baden-Badener bezüglich des Treffens genau informieren 07222/761402.

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