Aggressive Fußballfans am Hauptbahnhof: Bundespolizei sucht Zeugen

Karlsruhe (ots/ame) Mehrere alkoholisierte Fußballfans sorgen am Karlsruher Hauptbahnhof für mächtig Furore. Erst zünden sie mehrere Bengalos an, danach treten sie auf einen Bundespolizisten ein. Anschließend verlässt die Fangruppe den Bahnhof über den Vorplatz. Wie die Bundespolizeiinspektion mitteilt, werden zu diesem Vorfall Zeugen gesucht.

Aggressive Fußballfans am Karlsruher Hauptbahnhof

Am vergangenen Samstag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Fußballfans und Beamten der Bundespolizei im Hauptbahnhof Karlsruhe. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Gegen 17 Uhr wurden mehrere bengalische Feuer durch die Fußballfans am Bahnsteig gezündet. Beamte der Bundespolizei konnten die Rauchentwicklung am Gleis 5 beobachten und begaben sich mit mehreren Streifen dorthin. Am Bahnsteig wurden circa 60 bis 70 Fußballfans angetroffen, die schwarz bekleidet und teilweise stark alkoholisiert waren. Bei der Personengruppe handelte es sich um Anhänger des Karlsruher SC und der Hertha BSC. Die Gruppe verhielt sich sofort verbal aggressiv gegenüber den Bundespolizisten und sprach Drohgebärden aus.

Bundespolizist wird durch Fußtritte verletzt

Als die Beamten eine Person, die sich in unmittelbarer Nähe der abgebrannten Pyrotechnik befand und gegen einen Regionalzug urinierte, kontrollieren wollten, kam es zu einem Gedränge bei dem ein Polizeibeamter von der Gruppe Fußballfans umringt und eingekesselt worden ist. Er wurde in die Mitte gedrängt und durch mehrere Fußtritte verletzt. Mit Hilfe der Kollegen konnte sich der Beamte schließlich befreien. Die aggressive Gruppe verließ anschließend den Bahnsteigbereich und begab sich geschlossen zum Bahnhofsvorplatz, um von dort zum Fanprojekt zu fahren.

Bundespolizei erhält Unterstützung von Polizeipräsidium Karlsruhe

Die Abfahrt der Fans wurde überwacht. Hierbei erhielt die Bundespolizei Unterstützung von mehreren Streifen des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurde eingeleitet. Drei abgebrannte bengalische Fackeln konnten sichergestellt werden. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721/120160 oder unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei unter 0800/6888000 zu melden.

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