Auch an Fasnacht wachsam: Polizei erhöht Präsenz bei Großveranstaltungen

Stuttgart (pm/ame) Fasnet, Fasching oder Fasnacht: das Land Baden-Württemberg will die Polizeipräsenz bei Großveranstaltungen erhöhen. Das gab Innenminister Thomas Strobl heute bekannt: "die Bedrohungslage in Deutschland gilt auch für die närrische Zeit." Die Anschläge wie der von Berlin haben gezeigt, dass die Einsatzkräfte bei großen Menschenansammlungen besonders wachsam sein müssen. „Die Polizei des Landes baut bei den Faschingsumzügen auf ein bewährtes Paket von Maßnahmen. Wir gewährleisten hohe polizeiliche Präsenz.

Stationäre Videoüberwachung für mehr Sicherheit

Wo notwendig sollen sogar mobile oder stationäre Videoüberwachung sowie technische Maßnahmen zur Verhinderung der unberechtigten Einfahrt von Fahrzeugen für zusätzliche Sicherheit sorgen. Für Narren gilt, sich besonders an die Spielregeln zu halten und auf Provokationen zu verzichten. Dazu rät Landespolizeipräsident Gerhard Klotter. Durch die Polizeipräsenz sollen – neben dem Schutz vor möglichen Anschlägen – auch Ordnungsstörungen oder Straftaten im Keim erstickt werden. „Für viele Menschen im Land ist die fünfte Jahreszeit ein absoluter Höhepunkt im Jahr und sie freuen sich auf eine ausgelassene und unbeschwerte Zeit. Wir dürfen aber auch jetzt nicht vergessen: Es gibt eine Bedrohungslage in Deutschland, auch in der närrischen Zeit. Wir tun alles dafür, den Menschen im Land die bestmögliche, die größtmögliche Sicherheit zu bieten“, so Strobl.

Feiernde können Polizei unterstützen

Das Innenministerium richtet seinen Appell auch an die Bürger. Die Polizei sollte bei allen Maßnahmen von den Feiernden unterstützt werden: „Wenn alle wachsam sind, zum Beispiel verdächtige Vorkommnisse sofort der Polizei melden oder sich in brenzligen Situationen von potenziellen Randalierern oder Straftätern deutlich distanzieren, können sie die nicht immer einfache Arbeit unserer Polizeibeamten wesentlich erleichtern“, so der Landespolizeipräsident. Dazu gehört auch, dass die Polizei zumindest bei den großen Veranstaltungen für alle deutlich sichtbar auftreten wird. „Die Präsenz von Polizeibeamten mit Bewaffnung und Schutzausstattung macht die Veranstaltungen objektiv und subjektiv sicherer. Das ist ein deutliches Signal an alle, die Straftaten begehen wollen und auch an die, die uns nicht wohlgesonnen sind, uns und die Art, wie wir leben, bedrohen“, schloss der Innenminister. „Wir lassen uns das Feiern nicht vermiesen, doch wir bleiben auch an Fasching achtsam und wachsam!“

Teilen Sie diesen Beitrag:
FacebookXingTwitterLinkedInGoogle+

Weitere Beiträge in der Kategorie: regio-news Karlsruhe  

Das könnte Sie auch interessieren...

Oststadt-Einfahrt erhält neues Gesicht: AVG plant Neubau an Durlacher Allee

Entspannung im Landkreis: Derzeit gibt es mehr Unterkünfte als Flüchtlinge

Energieversorger ausgezeichnet: Stadtwerke Karlsruhe erneut "TOP-Lokalversorger"

Täglich eine warme Mahlzeit für jeden: CyberForum spendet 15.000 Euro für Karlsr

Stillstand ist teuer: Staujahr 2016 kostet Karlsruhe rund 323 Millionen Euro

Luftqualität verbessern: Land beschließt Maßnahmenpaket und Diesel-Verbot

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

Alles zum KSC!

Slomka probt für Sechs-Punkte-Spiel: KSC testet gegen 1. CfR Pforzheim

Slomka probt für Sechs-Punkte-Spiel: KSC testet gegen 1. CfR Pforzheim

Karlsruhe/Pforzheim (che) Der Karlsruher SC trifft heute in einem Testspiel auf den 1. CfR Pforzheim. Mirko Slomka möchte seine Mannschaft nach der knappen...

Der KSC wird Ihnen präsentiert von:

Event-Tipp der Woche

Am 28. Februar: Fastnachtsumzug in Karlsruhe

Am 28. Februar: Fastnachtsumzug in Karlsruhe

Karlsruhe (dnw) „Karlsruhe feiert, lacht und singt – weil der Narr‘ das Zepter schwingt“ – das Motto des diesjährigen...

Der Eventtipp der Woche wird Ihnen präsentiert von:

regio-news.de App jetzt laden