Region immer nachhaltiger: 75% der Privatenergie aus grünen Strom

Karlsruhe (che) Bereits drei Viertel des Strombedarfs der Privathaushalte in der Region werden durch erneuerbaren Energien gedeckt. Mit 68 Prozent ist die wichtigste Energiequelle dabei die Wasserkraft. "Der Mittlere Oberrhein leistet damit einen erheblichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende", freut sich RVMO-Direktor Gerd Hager.

75 Prozent Energie aus "grünem Strom"

Erneuerbare Energien decken bereits 75 Prozent des Strombedarfs der Privathaushalte in der Region. Das hat der Regionalverband Mittlerer Oberrhein (RVMO) in seiner aktuellen Sitzung aus dem jährlichen bericht der Verwaltung erfahren. "Mit diesem Bericht wollen wir die Öffentlichkeit informieren, die Städte und Gemeinden motivieren und jedem Einzelnen zeigen, dass er seinen Beitrag zur Energiewende leisten kann", so Verbandsdirektor Gerd Hager über die Analyse.

Insgesamt wurden in der Region Mittlerer Oberrhein 752 Gigawattstunden elektrische Energie nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz erzeugt. Nur damit könne man bereits 215.000 Haushalte abdecken, heißt es vom RVMO. Zusätzlich seien über den Strom der vier Turbinen des Rheinkraftwerks Iffezheim weitere 132.000 Haushalte mit "grüner Energie" versorgt. Damit bleibt die Wasserkraft mit einem Anteil von 68 Prozent bedeutenste Energiequelle der Region.

Wasserkraft größter Energielieferant der Region

Dahinter liegt mit 25 Prozent die Solarenergie, sieben Prozent des Stroms stammen aus der Verwertung von Biomasse. Hinzu kommen die Windenergie sowie die Energie aus Deponie-, Klär- und Grubengas. Die regionalen Spitzenwerte entfallen bei Wasserkraft natürlich auf Iffezheim mit 8.129 Watt pro Einwohner. Bei der Photovoltaik war es ebenfalls Iffezheim, das mit 1.768 Watt den ersten Platz erreicht, knapp vor Muggensturm und Philippsburg. Das "Biomasse-Ranking" führt Rheinmünster mit 930 Watt pro Einwohner an.

"Der regionale Energiemix entspricht den Begabungen der Region. Wir setzen auf Wasser und Sonne, die es in unserem Raum reichlich gibt“, so Hager. „Der Mittlere Oberrhein leistet damit einen erheblichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“

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