Kult-Fraktion forder mehr Elektro: Paketzusteller sollen Hybrid-Technik nutzen

Karlsruhe (che) Die Kult-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat fordert mehr Elektrofahrzeuge bei den Paketauslieferern. Bislang sei nur UPS in einigen Elektro-Transportern in der Fächerstadt unterwegs. Karlsruhe dürfe sich nicht auf seiner verkehrspolitischen Vorreiterrolle in Baden-Württemberg ausruhen, sondern müsse mehr für die Elektromobilität in der Stadt tun.

Mehr E-Fahrzeuge im Paketdienst gefordert

"Die steigenden Paketmengen ließen sich dank Elektrofahrzeugen ohne Lärm und Abgase zustellen", beschreibt Stadtrat Michael Haug (KAL) die Idee hinter dem Antrag. Bisher würde nur UPS einige Elektro-Fahrzeuge in Karlsruhe einsetzen, während in anderen Städten auch die Deutsche Post bei ihren DHL-Transportern auf die E-Mobilität setzt. "Wir wollen, dass zukünftig alle in Karlsruhe tätigen Paketzusteller Elektro- oder Hybridfahrzeuge verwenden. Eine freiwillige Selbstverpflichtung der Paketdienste wäre uns dafür am liebsten", so Haug weiter. Eine gesetzliche Verpflichtung besteht derzeit nicht.

Lieber Stadtbahn als stinkige Rheinbrücke?

Verkehrminister Winfried Hermann (Grüne) hatte Karlsruhe jüngst gelobt, weil es der Stadt durch eine nachhaltige Verkehrspolitik gelinge, als erste deutsche Großstadt die Stickoxid-Grenzwerte einzuhalten. "Auf diesen Lorbeeren dürften sich die Verkehrsplaner nicht ausruhen. Denn es ist noch mancher Schritt für eine leise, abgas- und CO2-arme Zukunft zu tun", heißt es von der Kult-Fraktion. "Pendler, die sich für Stadtbahn oder Pedelec entscheiden, statt auf Straßen und Rheinbrücken zu stehen und zu stinken, dazu innerstädtische Lieferdienste elektrisch – so sollte das laufen", ergänzt Stadtrat Uwe Lancier (Piraten).

Die Stadt selbst müsse nach Kult-Meinung selbst mit gutem Beispiel vorangehen und eine elektrische Fahrzeugflotte mit E-Bikes, E-Rollern und E-Pkw aufbauen sowie der nötigen Lade-Infrastruktur aufbauen.

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