Verfahren gegen Atomkontrolleure: Ermittlungen wegen geringer Schuld eingestellt

Philippsburg/Karlsruhe (ame) Keine strafrechtlichen Konsequenzen für die beschuldigten Kontrolleure im Falle des Skandals um vorgetäuschte Sicherheitskontrollen im Atomkraftwerk Philippsburg II. Die Ermittlungen seien eingestellt worden, weil die beiden Mitarbeiter von ihrem Arbeitgeber gekündigt wurden und sich finanziell nicht bereichert hätten, erklärt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegenüber den BNN.

Verfahren gegen Beschuldigte eingestellt

„Das Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Betruges ist aufgrund geringer Schuld eingestellt worden“, sagte Staatsanwalt Tobias Wagner. Die beschuldigten Mitarbeiter einer Fremdfirma bestreiten die Vorwürfe bisher. Ihnen wird vorgeworfen die Prüfungen zwar notiert, aber nicht durchgeführt zu haben. Die mutmaßlich gefälschten Protokolle hatte der Kernkraftwerksbetreiber EnBW im vergangenen Frühjahr veröffentlicht, seitdem sorgte der Fall für Aufsehen.  In Folge dessen wurden die Kontrollmechanismen verschärft – Umweltminister Franz Untersteller sprach von einem „schwerwiegenden Verstoß gegen die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung“ und verbot das Wiederanfahren nach einer Revision des Atommeilers.

 

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