15 Millionen Euro für die Zukunft: Bundeswehr baut Schule in Neureut

Karlsruhe (che) Die Bundeswehr investiert in Karlsruhe knapp 15 Millionen Euro in ihre neue Bundeswehrfachschule. Der Neubau soll in Anlehnung an die in Neureut ehemals stationierte Luftwaffe in Propellerform entstehen und bis 2019 fertiggestellt sein. In zwei Jahren sollen dort rund 350 Soldaten in verschiedenen schulischen und beruflichen Ausbildungen auf ihr ziviles Leben nach der Bundeswehrzeit vorbereitet werden.

"Wir hatten ja immer Platznot!"

"Das ist vor allen Dingen eine unglaubliche Weiterentwicklungschance für unsere Schule", freut sich Direktorin Martina Mayer-Ullmann anlässlich des heutigen Spatenstichs. "Wir hatten ja immer Platznot", spielt die Schulleiterin auf die Geschichte der Bundeswehrfachschule an. Bereits 1960 startete die Schule in der Hebelstraße in der Innenstadt. Damals noch mit einer Nachtbar im Keller und einem Nonstop-Kino für 50 Pfennig. Dass auch Soldaten ausgebildet wurden, wusste außerhalb fast niemand.

Neubau für 15 Millionen Euro

Mit dem modernen Gebäude auf dem Gelände der Kirchfeld-Kaserne setzt die Bundeswehr nun auch ein großes Signal für eine erfolgreiche Zukunft. "Das ist eine Investition, die uns sehr freut. Die Budgets werden wieder erhöht, weil der Schrumpfungsprozess zu schmerzhaft war", so Mayer-Ullmann über die Trendwende bei der Bundeswehr. "Wir werden die Menschen, die hier arbeiten, wieder mitnehmen, qualifizieren und weiterbilden, sodass sie jederzeit im zivilen Leben Fuß fassen können."

Schulische und berufliche Ausbildung möglich

Die Soldaten sollen mit mehr aus der Bundeswehr hinauskommen als hinein und "das ist nicht finanziell, sondern qualifizierend gemeint". Geplant ist die Schule für 350 Schüler. Rechnet man noch die Kooperation innerhalb der Kaserne hinzu, steigt die Kapazität auf etwa 500 bis 600 Schüler. Diese können sowohl schulische als auch berufliche Abschlüsse erwerben. In Planung: eine IT-Ausbildung, passend zum IT-Standort Karlsruhe. Am Montag starten die Bauarbeiten und sollte alles im Zeitplan bleiben, soll schon in zwei Jahren die Einweihung gefeiert werden.

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