Grenzenlos in der Region: Karlsruher Pass auch in Rheinstetten zu haben

Rheinstetten/Karlsruhe (che) Den Karlsruher Pass gibt es nun auch für alle bedürftigen Menschen in Rheinstetten. Das haben die Oberbürgermeister der beiden Städte gestern offiziell besiegelt. Damit können sozial schwächere Bürger nun die kulturellen oder Bildungsangebote der jeweils anderen Stadt vergünstigt oder gar kostenlos wahrnehmen.

Rheinstetten und Karlsruhe wachsen zusammen

"Wir haben heute eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Rheinstetten und der Stadt Karlsruhe unterzeichnet mit dem Ziel, den Menschen bei uns in der Stadt, die nicht über einen großen finanziellen Background verfügen, eine Teilhabe an dem großen und vielfältigen Bildungs- und Kulturangebot Karlsruhes zu ermöglichen", fasst Rheinstettens Oberbürgermeister Sebastian Schrempp das Treffen mit seinem Amtskollegen Frank Mentrup zusammen.

Karlsruher Pass als Zugang zur Gesellschaft

Bereits vor einigen Jahren hatte Rheinstetten den Karlsruher Kinderpass übernommen, jetzt folgt der Karlsruher Pass hinterher. "Für viele Kinder, arme Familien und auch ältere Arme ist das die einzige Chance, am Vereinsleben, an Angeboten der Volkshochschule, an vielen kulturellen und sportlichen Aktivitäten teilzunehmen oder etwa den Zoo zu besuchen", erklärt Frank Mentrup. Rheinstetten sei schon immer stark nach Karlsruhe als Oberzentrum orientiert gewesen, "daher sind wir froh, dass wir unseren Bürgern dieses Angebot jetzt machen können", ergänzt Schrempp.

Frank Mentrup: "Wir wollen, dass es keine Grenzen mehr gibt!"

Für Frank Mentrup ist die Kooperation Teil einer größeren Vision: "Wir möchten, dass Menschen, die sozial gefördert werden müssen und stärker an das gesellschaftliche Leben angebunden werden sollen, zwischen der Stadt Karlsruhe und der Region keine Grenze mehr finden", so der Karlsruher Oberbürgermeister. "Besonders für Kinder ist das wichtig. Je mehr die Kleinen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, umso mehr Chancen haben sie später als Jugendliche und Erwachsene, weil sie die Gesellschaft unabhängig vom Armutsrisiko kennengerlent haben und dadurch gewachsen sind!"

Mehr Informationen zum Karlsruher Pass gibt es unter www.jfbw.de.

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