Kriminalstatistik vorgestellt: Weniger Straftaten, mehr Fälle aufgeklärt

Stuttgart (pm/ame) „Baden-Württemberg steht auf einem Spitzenplatz!“, so Innenminister Thomas Strobl. Die Kriminalitätsbelastung für die Bürger sank im vergangenen Jahr auf fast 5.600 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Das stellt im Ländervergleich insgesamt den besten Wert dar und ist ein Rückgang um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Die Anstrengungen zahlen sich aus, die Arbeit unserer Polizei hat Erfolg“, so Strobl.

Strobl stellt Polizeiliche Kriminalstatistik 2016 vor

„Wir tun alles dafür, um den Menschen in Baden-Württemberg ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten. Die Anstrengungen zahlen sich aus, die Arbeit unserer Polizei hat Erfolg. In Sachen Sicherheit sind wir Spitzenreiter in Deutschland“, sagte Strobl bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016. Nachdem die Straftaten in den Jahren seit 2012 kontinuierlich gestiegen waren, sanken sie 2016 erstmals wieder und gingen um 1,3 Prozent auf über 609.000 zurück bei gleichzeitigem Bevölkerungszuwachs.

Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote

Strobl spricht von einem sehr sicheren Baden-Württemberg, jeden Tag arbeite die Landesregierung daran, dass es noch sicherer wird. Die Entwicklung gehe gleich doppelt in die richtige Richtung. Bei den Straftaten verbucht das Land einen Rückgang, die Menschen hätten einen überdurchschnittlichen Sicherheitsstandard. Und auch die Aufklärungsquote der Polizei konnte leicht gesteigert werden. „Sicherheitspolitik ist auch Standortpolitik“, sagt Strobl. Die aufgeklärten Fälle liegen 2016 bei 60,2 Prozent – das sind so viele wie in den letzten zwölf Jahren nicht.

Trendwende: knapp zehn Prozent weniger Wohnungseinbrüche

Mit Blick auf die Bekämpfung der Wohnungseinbruchsdiebstähle unterstreicht Strobl den besonderen Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit in diesem Kriminalitätsbereich: „Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden traumatisiert viele Opfer. Sie sind psychisch immer noch gezeichnet, wenn die Tür oder das Fenster längst wieder repariert sind. Deshalb unternehmen wir in den einzelnen Präsidien vor Ort und auch landesweit höchste Anstrengungen, um den Einbrechern und den organisierten Einbrecherbanden den Kampf anzusagen.“ Der landesweite Rückgang um knapp zehn Prozent und die Verbesserung der Aufklärungsquote auf fast 20 Prozent sind vor allem das Ergebnis der intensiven Anstrengungen und des unermüdlichen Einsatzes der Polizei im Land.

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