Kriminalstatistik vorgelegt: Weniger Straftaten, Rauschgiftkriminalität gestiegen

Karlsruhe (ame) Weniger Wohnungseinbrüche, weniger Autos aufgebrochen – das ist die Bilanz der rückläufigen Kriminalstatistik für das vergangene Jahr. Die Zahl der Straftaten ist um über 600 Fälle gesunken, so das Polizeipräsidium Karlsruhe. „Wir als Polizei fühlen uns verpflichtet, etwas für die Sicherheit der Menschen zu tun und da haben wir wirklich viel Positives erreicht“, so Polizeipräsident Günther Freisleben im Interview mit regio-news.de.

Deutlich weniger Wohnungseinbrüche

Vor allem die Zahl der Auto-Aufbrüche kann sich sehen lassen: über 21 Prozent weniger als zum Vorjahr. Und auch die Wohnungseinbrüche nahmen im Jahr 2016 um 13 Prozent deutlich ab. „Die Bekämpfung der Einbrüche hat bei uns hohe Priorität. Die eigenen vier Wände haben so eine wichtige Bedeutung, dort kann man sich zurückziehen. Deshalb setzen wir alles daran, dass die Zahl auch weiterhin zurückgehen wird“, so Freisleben. Dabei zählen der Enzkreis und Calw zu den zwei sichersten Landkreisen in Baden-Württemberg. Karlsruhe liegt weiterhin im Mittelfeld. Pforzheim ist hinter Heilbronn die zweitsicherste Stadt im Land.

Zehnjahreshoch der Rauschgiftkriminalität

Lediglich die Zahl der Rauschgiftkriminalität erlebt ein Zehnjahreshoch und liegt bei über 4.100 registrierten Fällen. Damit stieg diese um 20 Prozent. Freisleben bemängelt weiter die Zunahme der sogenannten Aggressionsdelikte: „diese Zunahme bereitet mir Sorge und auch im Bereich der Rauschgiftkriminalität sind die Zahlen absolut nicht gut. Das ist eine Entwicklung der Gesellschaft die so nicht weitergehen kann.“ Ebenfalls zugenommen hat auch die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen. Dieser Anteil stieg auf knapp 45 Prozent.

 

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