Großbaustelle auf der A5: Ab 2018 rollen statt der Autos die Bagger

Karlsruhe/Bruchsal (che) Bis 2021 sollen auf der A5 zwei Autobahnunterführungen erneuert werden. Dazu plant das Regierungspräsidium größere Baumaßnahmen zwischen Bruchsal und Karlsruhe. Zwei Behelfsbrücken sollen während der Bauzeit dafür sorgen, dass sich die Staus in Grenzen halten.

A5-Brücken müssen erneuert werden

Zwei Brückenbauwerke sind es, die entlang der A5 südlich von Bruchsal erneuert werden müssen. Dabei geht es um die beiden Stellen "Saalbachkanal/DB-Trasse/Wirtschaftswege" und die "Kammerforststraße". Die dortigen Unterführungen müssen abgebrochen und neu hergestellt werden. Außerdem soll westlich der Autobahn eine Lärmschutzwand mit drei bis vier Metern Höhe entstehen. Mit den ersten Rodungsarbeiten wurde bereits im Februar begonnen.

Drei Fahrspuren, aber Tempolimit

Da die A5 nicht nur zu den verkehrsreichsten, sondern auch zu den am meisten staugeplagten Autobahnen in Deutschland gehört, will das Regierungspräsidium die Baustellen mit Behelfsbrücken umgehen. "Voraussichtlich ab Frühjahr/Sommer 2018 soll der Verkehr in Richtung Karlsruhe dann so umgelegt werden, dass eine Fahrspur auf der Richtungsfahrbahn Frankfurt geführt wird und zwei Fahrspuren auf den Behelfsbrücken geführt werden", heißt in einer Pressemitteilung der Behörde. "Im Anschluss an die Umlegung können die beiden alten Brückenhälften in Fahrtrichtung Karlsruhe abgebrochen und neu hergestellt werden. In dieser Bauphase wird auch die Lärmschutzwand hergestellt."

Bis 2021 soll alles fertig sein

Nachdem die Hälften der Brücken fertig sind, wird der Verkehr in Richtung Norden auf die neu hergestellten Fahrbahnen umgelegt. Anschließend werden die beiden anderen Hälften abgerissen und neu aufgebaut. So will das Regierungspräsidium gewährleisten, dass zu jeder Zeit drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. "Innerhalb der Baustelle muss die Geschwindigkeit jedoch reduziert werden", heißt es weiter. Ab Anfang 2021 soll der Verkehr wieder normal rollen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 16,4 Millionen Euro.

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