Gemeinsam gegen Nazi-Aufmarsch: Netzwerk und Mentrup einigen sich

Karlsruhe (pm/ame) Es ist ein Zusammenschluss zwischen dem Netzwerk gegen rechts und dem Oberbürgermeister Frank Mentrup, um gemeinsam ein Zeichen gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am 3. Juni zu setzen. Am "Tag der deutschen Zukunft" wollen in Durlach rund 1.000 Rechtsradikale auf die Straße gehen. Um dagegen vorzugehen, sammelte das Netzwerk gegen recht bereits fast 9.000 Unterschriften der Karlsruher

"Wir haben uns auf ein friedliches Konzept geeinigt."

Auf Einladung des DGB Stadtverband im Namen des Netzwerk Karlsruhe gegen rechts trafen sich am Dienstag weit über 100 Vertreter aus der Karlsruher Zivilgesellschaft zum Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup über einen vielfältigen, kreativen, friedlichen und entschlossenen Protest gegen den angekündigten Nazi-Aufmarsch anlässlich des sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ am 3. Juni in Durlach. Gisela Konrad-Vöhringer, Mitglied im Koordinationsrat des Netzwerk Karlsruhe gegen rechts, erklärt anlässlich der gemeinsamen Veranstaltung: „Ich finde es sehr gut, dass in der Diskussion unterschiedliche Positionen der Teilnehmenden zur Vorgehensweise gegen den Naziaufmarsch nebeneinanderstehen konnten und wir uns im Ergebnis alle auf ein friedliches und vielfältiges Konzept geeinigt haben.“

OB freut sich über Ergebnis der Veranstaltung

„Jetzt kommt es darauf an, die Karlsruher breit zu mobilisieren, um gemeinsam am 3. Juni ein eindrucksvolles Zeichen für eine vielfältige und weltoffene Stadt zu setzen“, so Dieter Bürk, Vorsitzender des DGB Stadtverband Karlsruhe. „Vorbildlich finde ich auch das Engagement der Karlsruher Jugendverbände. Die ver.di Jugend beispielsweise kommt geschlossen am 3. Juni vom Pfingstcamp am Bodensee, um unseren Protest solidarisch zu unterstützen“, so Bürk weiter. Der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup zeigt sich erfreut über das Ergebnis der Veranstaltung: „Die Stadtgesellschaft verfolgt engagiert ein gemeinsames Ziel: erst entschlossen vor Ort in Durlach Flagge zu zeigen, und später gemeinsam ein Fest der Vielfalt in der Innenstadt zu feiern.“

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