Knapp vorbei: Karlsruhe bei Fahrradklimatest erneut Zweiter

Karlsruhe (che) Karlsruhe erreicht beim bundesweiten Fahrradklimatest in der Kategroie der Großstädte über 200.000 Einwohner erneut den zweiten Platz. Wie auch in den vergangenen Jahren musste sich die Fächerstadt nur Münster geschlagen geben.

Karlsruhe bei Fahrradtest erneut auf Platz 2

Im Jubiläumsjahr des Fahrrads muss sich die Stadt seiner Erfinders Karl Drais dennoch mit dem zweiten Platz im bundesweiten Fahrradklimatest zufrieden geben. Im Vergleich zum letzten Test schnitt die Fächerstadt sogar etwas besser ab und erreichte eine Gesamtwertung von 3,09 (2014: 3,2). Damit liegt Karlsruhe nur noch ganz knapp hinter Seriensieger Münster, die mit 3,07 stark an Vorsprung verloren haben. "Konkurrenz belebt das Geschäft – so ist es auch in der Radverkehrsförderung. Der Fahrradklima-Test kann hier gleichermaßen Ansporn und Bestätigung sein“, betonte Enak Erlemann, Staatssekretär im Verkehrsministerium bei der Bekanntgabe der Ergebnisse.

Abstand zu Münster wird kleiner

Karlsruhes Bürgermeister Klaus Stapf durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen: "Die Auszeichnung ist für die Stadt ein wichtiges Stimmungsbild der Nutzerinnen und Nutzer und zeigt, dass unser Engagement im Radalltag wahrgenommen wird. Das erneut hervorragende Abschneiden bei diesem Zufriedenheits-Test der Radfahrer bestätigt uns, dass wir für das Verkehrsmittel Rad an den richtigen Stellschrauben drehen“, freut sich Stapf. Die Umfrage des Fahrrad-Clubs ADFC fand bereits zum siebten Mal statt.

Viel Positives, aber auch (Baustellen-)Kritik

Insgesamt bewerteten mehr als 120.000 Menschen die Situation für Radfahrer in 539 Städten deutschlandweit. In Karlsruhe wurde vor allem die gute Erreichbarkeit des Stadtzentrum gelobt. Auch dass Radfahrer in vielen Einbahnstraßen unterwegs sein dürfen, kam gut an. Ebenfalls ein positiver Aspekt: das gute Angebot an öffentlichen Leihrädern durch das Fächerrad. Im Vergleich zu anderen Städten seien in Karlsruhe die Radwege auch breiter und besser asphaltiert.

Kritik gab es allerdings auch: Bei den Schwächen nannten Teilnehmerinnen und Teilnehmer insbesondere die häufigen Fahrraddiebstähle und die seltenen Falschparkerkontrollen auf Radwegen. Auch die Karlsruher Baustellensituation wurde negativ angeführt und angemahnt, Radfahrende bei der Verkehrsführung an Baustellen vorbei nicht zu vergessen.

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