Karlsruhe (dnw). Durch den hohen Besuch des KSC am letzten Spieltag in 2016, Tabellenführer Eintracht Braunschweig, wollte sich der Karlsruher SC nicht beeindrucken lassen. Ebenso offensiv waren sie gestartet, nutzten aber ihre Möglichkeiten nicht. Hinten aber ließen sie auch wenig zu, sodass die Partie mit 0:0 endete.

Der Wildparktrupp hatte gut mit dem Tabellenführer mitgehalten und in der 5. Minute den ersten gefährlichen Schuss aufs Tor der Gäste abgegeben. Erwin Hoffer zog ab, verfehlte das Tor aber knapp.

Die Badener waren besser im Spiel und hielten die Gäste in ihrer Hälfte fest. Die Braunschweiger wurden kaum gefährlich. Selbst nach einem Freistoß der Löwen, folgte ein Konter der Blau-Weißen.

Die waren auf dem Vormarsch. Matthias Bader /16.) eroberte den Ball legte zu Moritz Stoppelkamp, der den Ball vor zu Hoffer brachte. Der Österreicher aber erwischte die Kugel nicht richtig.

Chancen für den KSC

Kurz darauf war es Marvin Mehlem (18.) der nach langem Ball von Grischa Prömel, der am Gäste-Keeper scheiterte.

Brenzliger wurde es für den KSC erst nach 23 Minuten, als nach Ecke Domi Kumbela direkt vor dem Tor zum Schuss kam, Bjarne Thoelke aber den Körper hinein warf.

Auch nach 25 Minuten waren die Gäste noch nicht gefährlich geworden, und Keeper Rene Vollath arbeitslos bis dahin.

Der Wildparktrupp dagegen versuchte es immer wieder nach vorne, agierte teils aber zu ungenau.

Dann aber wurde es brenzlig, Thoelke verlor gegen Kumbela (30.) den Ball, der zog aber und verfehlte das Tor des KSC nur knapp. Auch Ken Reichel (34.) nutzte einen Fehler der Karlsruher und schoss über das Tor. Die Braunschweiger drängten nun mehr.

Die Chance für den KSC kam in der 38. Nach Freistoß durch Hiroki Yamada griff Keeper Jasmin Fejzic ein klärte ihn vor die Füße von Stoppelkamp, dessen Schuss von Marcel Correia vor die Füße von Grischa Prömel geklärt wurde, dessen Schuss konnte ebenfalls geklärt werden.

Aus der Pause heraus musste Dennis Kempe gleich klären, nachdem Correia den Ball in den Strafraum flankte und Kempe den Schlappen dazwischen hielt.

Die Möglichkeit für den KSC folgte bald. Nachdem Jordi Figueras den Ball erobert hatte, legte er ihn zu Marvin Mehlem, der ihn sich selbst vorlegte, dann beim Schuss aber wegrutschte.

In der 69.  Minute kam der Schreck für die 12096 Zuschauer. Der Freistoß von Saulo Decarli prallte an die Latte, von dort vor die Füße von Ken Reichel, der einnetzte – allerdings aus dem Abseits.

Es ging Schlag auf Schlag. Nach Freistoß von Stoppelkamp auf der Gegenseite war Keeper Fejzic zur Stelle, auch Dimitris Diamantakos und David Kinsombi bekamen den Ball nicht über die Linie..

Die Karlsruher waren offensiv zu ungenau. So eroberte Diamantakos den Ball, legte zu Stoppelkamp, der genau in den Lauf von Charalampos Mavrias, der aber zu schnell versuchte aufs Tor zu schießen und den durchgelaufenen Diamantakos nicht mehr gesehen hatte.

 

 

 KSC: Vollath, Mavrias, Thoelke (61. Kinsombi), Figueras, Kempe, Bader, Prömel, Yamada, Stoppelkamp, Hoffer 61. Diamantakos), Marvin Mehlem (86. Rolim).

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