KSC macht Ernst: Mirko Slomka neuer Cheftrainer im Wildpark

Karlsruhe (che) Mirko Slomka ist der neue Cheftrainer des Karlsruher SC. Wie der Verein am Nachmittag bekannt gab, unterschrieb der 49-Jährige einen Vertrag bis Juni 2018. Slomka, der früher für Hannover, Schalke und Hamburg tätig war, tritt damit die Nachfolge des Anfang Dezember entlassenen Tomas Oral an.

Mirko Slomka neuer Cheftrainer beim KSC

Das war dann doch eine Überraschung, die am Nachmittag in Karlsruhe die Runde machte: Mirko Slomka wird der neue Trainer des Karlsruher SC. Bis zuletzt gab es Gerüchte um eine Verpflichtung von Joe Zinnbauer oder eine Beförderung von U-17-Coach Marc-Patrick Meister. Nun soll Slomka den angeschlagenen KSC wieder in die Spur bringen. Eigentlich galt der 49-Jährige im Wildpark-Umfeld als zu teuer.

"Slomka ein anerkannter Fachmann"

"Wir waren bereits seit einiger Zeit im Gespräch und freuen uns, dass wir mit Mirko Slomka einen anerkannten Fachmann für uns gewinnen konnten“, erklärte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. "Er hat in seiner Laufbahn bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass er schwierige Situationen gemeinsam mit dem Verein erfolgreich meistern kann." Slomka erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 und wird seine Arbeit zum Trainingsauftakt am 3. Januar aufnehmen.

 Kreuzer bezeichnet Slomka als Wunschtrainer

"Mit Mirko haben wir unseren Wunschtrainer für uns gewinnen können", erklärte KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer. "Ich kenne ihn sehr gut aus unserer gemeinsamen Zeit in Hamburg und bin mir sicher, dass er beim KSC erfolgreich arbeiten wird. Umso mehr freut es mich, dass es mit der Verpflichtung geklappt hat." Slomka stand bereits bei Hannover 96, Tennis Borussia Berlin, beim FC Schalke 04 und dem Hamburger SV an der Seitenlinie.

Slomka: "Möglich, hier mit allen gemeinsam etwas zu entwickeln!"

"Der KSC gehört für mich in die Reihe großer Traditionsvereine in Deutschland. Und vor diesem Hintergrund ist es mir ein Anliegen, diese Tradition aufrecht zu erhalten und zu pflegen“, äußerte sich Mirko Slomka nach der Vertragsunterzeichnung. "Ausschlaggebend waren darüber hinaus vor allem die sehr guten Gespräche mit den Verantwortlichen und das Wissen um die fruchtbare Zusammenarbeit mit Oliver Kreuzer in der Vergangenheit. Auf dieser Basis ist es aus meiner Sicht möglich, hier mit allen gemeinsam etwas zu entwickeln.“

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