Slomka verbreitet Euphorie: "Man kann eine Menge beim KSC bewegen!"

Karlsruhe (che) Für den Karlsruher SC begann mit dem Trainingsauftakt heute die Vorbereitung auf die Rückrunde und damit auf den Abstiegskampf. Doch der 2. Januar war auch der erste Arbeitstag des neuen Trainers Mirko Slomka. Wieviel Hoffnung die KSC-Fans in ihren neuen Chefcoach setzen, sah man beim Training: rund 600 Zaungäste hatte man im Wildpark schon lange nicht mehr gesehen.

"Wer nicht motiviert ist, ist Fehl am Platz!"

Die erste Trainingseinheit für die Profis im Jahr 2017 und alle Spieler waren topmotiviert. Nicht nur, weil mehrere hundert Fans sehen wollten, wie sich der Karlsruher SC im Jahr 2017 präsentiert, sondern auch weil ein neuer Trainer an der Seitenlinie steht. Mirko Slomka soll den KSC vor dem Abstieg retten und trat heute sein Amt auch offiziell an. "Die Mannschaft konnte bei den zahlreichen Fans direkt einen guten Eindruck hinterlassen", bilanzierte Slomka. Allerdings, schickte er hinterher, wäre auch jeder, der in dieser Situation nicht voll motiviert ist, fehl am Platze.

Slomka sehr warmherzig und freundlich aufgenommen

"Ich bin ein Team-Worker", bekannte der neue Trainer. "Gemeinsam, zusammen - diese Worte kamen sehr prägend im Vorhinein zur Sprache", sah Slomka einen sehr großen Zusammenhalt in der KSC-Familie. "Was ich bisher erlebt habe, war sehr warmherzig. Überall viele freundliche Menschen", freute sich der 49-Jährige über den Empfang im Badischen. Er freue sich auf die spannende Herausforderung in Karlsruhe. "Wir wollen so schnell wie möglich weg von den Abstiegsplätzen", gibt Slomka das Ziel für den Rückrundenauftakt aus.

 

Bajramovic und U-17-Coach Meister bilden Co-Trainergespann

Unterstützung erhält er dabei von gleich zwei neuen Co-Trainern: Zlatan Bajramovic wird ihm, wie bereits beim Hamburger SV, als Assistent zur Seite stehen. "Er weiß, wie ich ticke", berichtet Slomka. Zusätzlich sitzt als zweiter Co-Trainer Marc-Patrick Meister auf der Bank. Er wird in einer Doppelfunktion weiter die U-17 des KSC betreuen und soll somit den Nachwuchs- und Profi-Bereich enger zusammenbringen. Alle zwei Wochen will Slomka auch die besten Spieler aus den Jugend-Teams U-19, U-17 und U-15 ins Training der Profis integrieren, um einen regen Austausch zu gewährleisten.

"Man kann eine Menge beim KSC bewegen!"

"Man kann eine Menge beim KSC bewegen", zeigte sich der neue Trainer motiviert für die kommenden eineinhalb Jahre. Ob er ohne Oliver Kreuzer auch nach Karlsruhe gekommen wäre, war eine der Fragen auf der Pressekonferenz. "Vielleicht hätten sie mich dann gar nicht angerufen", lachte Slomka. Fans, Präsidium, Trainerstab, Spieler - es macht sich Aufbruchstimmung breit beim Karlsruher SC. "Jeder Spieler hat das Potenziel für die Bundesliga, nur die Konstanz fehlt", machte Slomka klar, was in den nächsten Wochen wichtig sein wird: die Mannschaft braucht mehr Selbstvertrauen und schießt dadurch hoffentlich auch mehr Tore.

Wellenreuther schließt Neuzugänge im Winter nicht aus

Slomka sehe er nicht als Retter, betonte Sportdirektor Oliver Kreuzer erneut. Er soll beim KSC etwas Langfristiges entwickeln, auch wenn es primär darum geht, die Mannschaft vor dem Abstieg zu retten. Im Trainingslager wollen Slomka und Kreuzer in Ruhe die derzeitige Situation analysieren "und dann bin ich gespannt, mit welchen Wünschen sie auf das Präsidium zukommen", so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther zu möglichen Neuverpflichtungen. Sollte es Handlungsbedarf geben, müsse man schauen, was möglich und sinnvoll ist.

Morgen zweite Trainingseinheit, am Samstag Abflug in Trainingslager

Am Mittwoch steht die um 10.30 Uhr die zweite Trainingseinheit an, bevor es am Donnerstag zum Hallenturnier nach Mannheim geht. Wer dort auf dem Platz steht, bestimme in erster Linie die medizinische Abteilung, so Slomka. Anschließend fliegt der KSC-Tross ins Trainingslager ins spanische Estepona. Rückrundenauftakt ist dann am 29. Januar. Zu Gast im Wildpark wird der Tabellennachbar aus Bielefeld (16.) sein. Gleich ein Sechs-Punkte-Spiel für Mirko Slomka und damit auch die perfekte Möglichkeit, die Euphorie direkt in Punkte umzuwandeln.

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