Benedikt Gimber: "Der KSC bleibt der Liga zwei erhalten!"

Karlsruhe (ame) Der KSC-Neuzugang Benedikt Gimber zu Gast bei Wackers KSC-Show. Die beiden unterhalten sich über Gimbers Zeit beim TSG Hoffenheim, über seine Entscheidung zum KSC zu kommen und über seine Spieler-Tätigkeit in der Nationalmannschaft.

Martin Wacker: Fünf Neuzugänge hat sich der KSC in der Winterpause gegönnt – diese wollen wir nach und nach vorstellen. Mein Gast heute: Benedikt Gimber. Unsere neue Nummer drei beim KSC. Weißt du wer die Nummer drei alles getragen hat? Unser Teammanager Burkard Reich und auch dein Vorgänger. 

Benedikt Gimber: Ja genau, Daniel Gordon.

Stimmt genau. Daniel Gordon hast du bestimmt in deiner Zeit in Sandhausen kennengelernt. Was sagt er denn zu deiner neuen Rückennummer?

Er hat mir die 3 sogar empfohlen. Ich hatte immer ein gutes Verhältnis zu Daniel Gordon und auch schon zu Jugendzeiten war die drei meine Nummer, deswegen habe ich mich gefreut, dass ich diese auch bekommen habe.

Du warst auch schon beim Spiel in Bochum dabei, zumindest auf der Bank. Wie geht’s dir nach dem Spiel? Die einen sagen der Sieg wurde verschenkt, die anderen sagen: 2017 bisher ungeschlagen. Was überwiegt bei dir?

Klar wir wollten mit drei Punkten von Bochum nach Hause kommen und der Zeitpunkt des Gegentreffers war umso ärgerlicher. 

Wie hast du das Spiel grundsätzlich gesehen? Ich hatte das Gefühl die erste Halbzeit in Bochum war besser als die erste Halbzeit zuhause beim Spiel gegen Arminia Bielefeld. Ist da eine Entwicklung zu sehen?

Wir waren von der ersten Minute an hellwach auf dem Platz und haben unsere Chancen gehabt. Ich würde sagen, dass wir ein gutes Auswärtsspiel abgeliefert haben.

Du bist neu beim KSC und man hört immer wieder, dass neue Spieler schnell und sehr familiär aufgenommen werden. Wie hast du das erlebt?

Auf jeden Fall sehr familiär. Die Mannschaft ist intakt und hat mich gut aufgenommen. Ich fühle mich seit dem ersten Tag an wohl.

Wie wichtig war der Faktor Mirko Slomka für deine Entscheidung zum KSC zu kommen?

Mirko Slomka war ein sehr wichtiger Faktor weil er ein sehr erfahrener und guter Trainer ist, der auch schon in Schalke, Hamburg und Hannover gearbeitet hat.

Und zwei alte Bekannte triffst du hier auch wieder. Du kennst Fabian Reese und Matthias Bader ja aus der U20-Nationalmannschaft. Hat das auch dazu beigetragen sich für den KSC zu entscheiden?

Auf jeden Fall war das ein positiver Nebeneffekt, dass ich die beiden schon kenne. Genauso wie Grischa Prömel, mit dem ich in Hoffenheim ein Jahr lang zusammen gespielt habe. Seitdem standen wir immer in gutem Kontakt.

Du hast in Hoffenheim bis 2020 frisch unterschrieben und damit deinen Vertrag verlängert. Beim KSC bist du jetzt angekommen – wie ist denn so deine Perspektive?

Ich möchte auf jeden Fall so viel wie möglich spielen und dem Team helfen seine Ziele zu erreichen.

Du bist groß geworden im Odenwald in Mosbach. Wo fängt man da an Fußball zu spielen?

Beim TSV Sulzbach. Da war mein Vater Trainer und deshalb habe ich bei dem Verein mit vier Jahren angefangen. Mit zwölf Jahren bin ich dann zur TSG Hoffenheim in die Jugend gewechselt.

Wie ist es denn so bei den jungen Leuten im Odenwald, tragen da alle Hoffenheim-Trikots oder gibt’s auch welche mit KSC-Trikots?

Bei mir war es ehrlich gesagt Bayern München (lacht). Der Karlsruher SC ist dort aber auf jeden Fall vertreten und hat wirklich viele Anhänger.

Was ist denn deine erste KSC-Erinnerung? Als kleiner Junge schaut man ja immer zu den Profis auf. Hat dich dein Papa mal in den Wildpark mitgenommen?

Ich erinnere mich auf jeden Fall an Zeiten als noch Ede Becker KSC-Trainer war und als sie von der zweiten Liga in die erste aufgestiegen sind.

Und wahrscheinlich hast du mit deinen Jugendteams auch gegen Teams des KSC gespielt oder?

Ganz früher nicht so erfolgreich aber das wurde dann immer besser (lacht).

Gibt’s da Jungs aus der Zeit die du heute wiedertriffst? Und wenn ja, wie waren diese so als Gegner?

Ja gegen Matthias Bader und Marvin Mehlem habe ich immer wieder gespielt. Beide sind als Gegner sehr unangenehm, da sie eine sehr hohe Qualität haben. Das war nicht einfach gegen die zwei.

Du spielst in der U20-Nationalmannschaft und das auch sehr erfolgreich. Letztes Spiel 4:0 gegen Polen und du hast das erste Tor geschossen – es läuft also ganz gut für dich oder?

Ja das tut es. Im Mai steht auch schon die Weltmeisterschaft an, dafür wollen wir top vorbereitet sein und so weit wie möglich kommen.

Dort hast du einen Trainer der ebenfalls KSC-Erfahrung hat – Guido Streichsbier. Habt ihr euch auch mal über den Karlsruher SC unterhalten?

Ja des Öfteren. Er hat mir sehr positiv vom Verein berichtet.

Du sagst eure nächste Etappe ist die Weltmeisterschaft. Wie schätzt du eure Chancen dafür ein?

Ich schätze unsere Chancen sehr gut ein. Wir haben einen super Zusammenhalt in der Mannschaft und ganz individuelle und hohe Qualität.

In welchem Alter ging es denn los für dich? Ab wann warst du mit dem Adler auf der Brust unterwegs?

Mein erstes Spiel für die Nationalmannschaft hatte ich mit 15 Jahren gegen Holland. Und dann habe ich in jeder Altersklasse Länderspiele absolviert.

Was war dein bisheriges Highlight? In welcher Mannschaft hast du denn den größten Erfolg erzielt?

Das war vergangenen Sommer die Europameisterschaft. Diese ist zwar unglücklich gestartet aber mit dem, ich nenne es mal, bestmöglichen Ende – die Qualifikation für Südkorea. Das war ein hartes Spiel gegen Holland. Mit 3:2 lagen wir hinten und sind dann zurückgekommen.

Bezüglich der Nationalmannschaft, wo siehst du deine Perspektive?

Man qualifiziert sich ja über den Verein für die Nationalmannschaft, deshalb will ich beim Verein einfach richtig Gas geben und das Bestmögliche rausholen.

Für den KSC geht es jetzt am Samstag in die Allianz Arena. Was habt ihr euch gegen 1860 München vorgenommen?

Wir gehen in jedes Spiel mit dem Ziel zu gewinnen. Ich denke Mirko Slomka wird uns diesbezüglich richtig einstimmen, damit wir definitiv gewinnen können.

Wie sieht es mit dem Kader aus? Weißt du schon ob du auf dem Platz dabei sein wirst?

Nein, das weiß ich bisher noch nicht. Ich versuche mich dem Trainer anzubieten und in jedem Training immer 100 Prozent zu geben.

Wenn wir jetzt schon einmal in den Sommer schauen – welche Schlagzeile wünscht du dir für dich oder den KSC?

"Der KSC bleibt der Liga zwei erhalten."

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