Wildpark-Neubau entfacht Euphorie: Große Nachfrage nach KSC-Hospitality

Karlsruhe (che) Bereits jetzt gehen beim Karlsruher SC erste Anfragen für den Hospitality-Bereich des neuen Stadions ein. Das hat Vizepräsident Holger Siegmund-Schultze gegenüber regio-news.de bestätigt. Mit dem neuen Stadion will sich der Verein auch im strukturellen Bereich professionalisieren und verstärkt auf hauptamtliche Mitarbeiter setzen.

Bereits jetzt große Nachfrage nach Hospitality-Plätzen

"Natürlich erkundigen sich viele, wann man buchen muss", freut sich KSC-Vizepräsident Holger Siegmund-Schultze über die hohe Nachfrage nach dem Hospitality-Bereich im dann neuen Wildparkstadion. "Wir sind da noch relativ zurückhaltend, weil wir erst wissen möchten, wann es losgeht. Wenn wir da einen Plan haben, dann können wir auch verbindliche Aussagen machen." Der KSC möchte mit den Interimsbauten, die während des Abrisses der Haupttribüne notwendig sind, bereits neue Standards setzen, "damit wir da schon zeigen können, welches Leistungsversprechen wir in Zukunft halten wollen."

"Wir können mehr verlangen, weil wir mehr bieten!"

Der KSC setzt auf mehr Qualität auf den Plätzen des neuen Stadions. "Wir haben jetzt Platz für etwa 850 Menschen, wenn man die Business-Seats und die Logenplätze mitzählt. In Zukunft werden wir 2.600 haben. Das ist die größte quantitative Veränderung. Da sie aber auch qualitativ besser werden, können wir mehr verlangen, weil wir auch mehr bieten", so Siegmund-Schultze. "Im Ticketing-Bereich hat dann endlich jeder ein Dach über dem Kopf. Das ist im Moment nicht so und wissen, dass das ein großes Problem ist."

Fantribüne hinter dem Tor für bis zu 12.000 Zuschauer

Der Neubau wird eine Kapazität von 35.000 Zuschauern haben. Rund ein Drittel davon wird den KSC künftig hinter dem Tor anfeuern: "Wir haben mit den Fans vereinbart, dass es eine Hintertor-Tribüne mit etwa 11.000 bis 12.000 Plätzen geben wird. Das hängt noch ein bisschen vom Stadionentwurf ab. Dort haben wir dann eine reine Fantribüne, von der wir uns auch die entsprechende Atmosphäre wünschen", hofft Siegmund-Schultze auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Opel-Arena optisch kein Vergleich, von der Größe her schon

Viele Fans orientieren sich an der Opel-Arena in Mainz, um ein Bild davon zu kriegen, was da im Wildpark entsteht. "Von der Optik kann man noch gar nichts sagen", will der Vizepräsident den Vergleich nicht ganz gelten lassen. "Der Wettbewerb, der jetzt mit den Bauunternehmen und Architekten durchgeführt wird, bedeutet, dass da auch unterschiedliche architektonische Entwürfe kommen", so Siegmund-Schultze. Von der Größe her sei das Mainzer Stadion allerdings mit seinen 34.000 Plätzen durchaus vergleichbar.

Stadionmanager bereitet professionellen Betrieb des neuen Wildparks vor

Eine weitere gemeinsamkeit mit dem 1. FSV Mainz 05 ist Fabian Herrmann. Der ist seit April 2016 als Stadionmanager beim KSC angestellt und das neue Stadion begleiten soll. "Er war ja früher in Mainz als stellvertretender Leiter des Stadions dort beschäftigt. Der weiß, was am Ende rauskommen muss. Fabian ist weniger ein Bauexperte, sondern jemand, der nachher beurteilen kann, wie ein Stadion werden muss, damit wir erfolgreich Geld verdienen können."

KSC will das Hauptamt weiter stärken, um sich zu professionalisieren

Damit ist der erste Schritt in eine noch professioneller Zukunft bereits lange vor der Vertragsunterzeichnung getätigt worden. Doch es sollen weitere folgen: "Ich denke, dass sich strukturell beim Karlsruher SC einiges ändern muss. Wenn wir das Stadion erfolgreich und wirtschaftlich professionell betreiben wollen, müssen wir uns anders aufstellen. Zunächst gilt es, das Hauptamt zu stärken, aber am Ende kann auch eine unterschiedliche Form der Professionalisierung im Verein stehen und ich glaube, dass dann auch das Ehrenamt irgendwann fallen wird."

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