Stadion-Neubau startet 2018: Verträge werden auch in dritter Liga eingehalten

Karlsruhe (ame) Zum 1. April wird der gegründete Eigenbetrieb seine Arbeit für den Neubau des Wildparkstadions aufnehmen. Aufgabe Nummer eins: aus den Konsorten eine passende Baufirma zu finden, um das Vergabeverfahren planmäßig abzuschließen. Der Karlsruher SC bekommt ein neues Stadion, das mit der Gründung des Eigenbetriebs in Zukunft dann keine städtische Institution mehr ist – so hat der Gemeinderat es in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Der Betrieb kümmert sich nun um den Bau und später um den Betrieb des Fußballstadions im Wildpark.

Neubau schreckt nicht vor Liga Drei zurück

„Die Stadtverwaltung hat schon damals angemerkt, dass es für die Politik schwierig sei, dass alle Aktivitäten rund ums Stadion auf verschiedene städtische Ämter verteilt sind“, betont Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Interview mit regio-news.de. Hinzu kommt nun das anstehende Bauprojekt: „spätestens jetzt macht es Sinn, dass wir das Thema Stadion in einem Eigenbetrieb bündeln, sodass klare Verantwortlichkeiten geschaffen werden“, so der OB. Ende dieses Jahres soll feststehen, welche Firma den Neubau übernimmt. Erst dann könne man den genauen Zeitplan festlegen, erklärt Mentrup. Möglicher Baubeginn 2018 – ganz egal ob der KSC in Liga zwei bleibt oder absteigt.

Nenninger und Merkel an der Spitze

Er hat über 30 Jahre Erfahrung in der Baubranche und ist durch die Kombilösung mit anspruchsvollen Großprojekten vertraut – Frank Nenninger, Prokurist der Karlsruher Schienen und Infrastrukturgesellschaft, übernimmt die Funktion des technischen Projektleiters des Eigenbetriebs. „Ich bin Fußball-begeistert und gleichzeitig ein begeisterter Bauingenieur“, freut sich Nenninger über seine Aufgabe als „Kopf“ des Stadion-Neubaus, das er schon vor Baubeginn als Tempel beschreibt. Werner Merkel, künftiger Betriebsleiter, ist bekannt durch seine Funktion als Vize-Präsident des Karlsruher SC – das sei mittlerweile 17 Jahre her, erinnert er sich gerne zurück. Für Merkel ist der Neubau des Wildparks, wie er es selbst nennt, eine Herzensangelegenheit.

Neubau soll nach 30 Jahren refinanziert sein

Ist das neue Wildpark-Stadion fertig und der neue Pachtvertrag gültig, so dürfe der KSC nur einmal in zehn Jahren in die dritte Liga absteigen. Demnach wurde finanziell für die nächsten 30 Jahre kalkuliert, so Mentrup. „Wenn es dann anders kommt, wird diese Zeit eben länger dauern. Wenn der KSC aber erfolgreicher spielt als die letzten zehn Jahre, werden wir die Refinanzierung über die ligaabhängigen Pachteinnahmen schon früher haben.“ Eine wöchentliche Diskussion, über die schon unterschriebenen Verträge, hält der OB für unsinnig: „Die Verträge werden eingehalten, ganz egal ob der KSC gegen Hannover 96 gewinnt oder gegen Erzgebirge Aue verliert.“

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