0:1-Heimspiel-Pleite: KSC gegen Heidenheim in der Statistik

Karlsruhe (dnw) „Es ist Leben in der Mannschaft“, erklärte KSC-Coach Marc-Patrick Meister trotz der 0:1-Niederlage des Karlsruher SC im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Das belegt auch die Statistik. Leben ist in der KSC-Mannschaft. Aber ob das zum Überleben in der zweiten Liga reicht?

KSC lässt Chancen liegen

Dafür würde der Karlsruher Ligaletzte, den elf Zähler vom Relegationsplatz trennen, je nach Ausgang der Partien der Konkurrenten, aus den verbleibenden fünf Spielen, vier Siege benötigen. Gegen Heidenheim jedoch präsentierten sich die Badener stärker als ein Ligaschlusslicht – ein Aufbäumen sozusagen. Die Karlsruher hatten 57 Prozent Ballbesitz und bestimmten mit 54 Prozent gewonnenen Zweikämpfen das Spielgeschehen. Dennoch waren es die Gäste, die punkteten. Sie waren insgesamt effektiver, während der Wildparktrupp seine Chancen liegen ließ. Immerhin versuchten es die Fächerstädter. 17 Torschüsse kamen vom KSC aufs Tor von Gästekeeper Kevin Müller. Dirk Orlishausen sah lediglich sechs Schüsse kommen. 4:2 Schüsse auf das Tor mündeten in einem Tor für Heidenheim. Die meisten Torschüsse gab für den KSC Stefan Mugosa ab, der mit einem Pfostenschuss nicht vom Glück verfolgt war. John Verhoek, der auch den Siegtreffer erzielte, gab zwei Schüsse ab, einer saß.

Rolin legt knapp zwölf Kilometer zurück

In Sachen Laufleistung und Sprints waren die Gäste den Karlsruhern allerdings überlegen. 115 Kilometer legten die Meister-Jungs zurück, 117 die Gäste. 206:238 Sprints standen am Ende zu Buche in der Statistik. Yann Rolim zeigte insgesamt, dass er zu Unrecht nicht immer im Kader stand und legte für die Karlsruher mit 11,81 Kilometern die weiteste Strecke zurück und war mit 33 km/h auch der schnellste Spieler. Beim Gegner kam Tim Kleindienst auf 12,34 Kilometer und Robin Becker auf 34 km/h. Ganz gleich wie der Kampf und die Leidenschaft auf dem Platz 90 Minuten lang waren, am Ende standen Null Punkte auf der Habenseite der Karlsruher. Kommendes Wochenende muss der KSC zum SV Sandhausen und ist beim Ligazehnten zum Siegen verdammt, will man das Wunder noch schaffen.

 

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