In der ersten Saison: Unterwasserrugby-Damen des SSC starten durch

Karlsruhe (pm/ame) „Meist trifft man auf neugieriges Erstaunen, wenn man als Frau erzählt, dass man Unterwasserrugby spielt. Dann werden erst einmal die grundsätzlichen Fragen gestellt. Man erklärt, dass tatsächlich in 3,5 bis fünf Metern Tiefe gespielt wird, dass der Ball mit Salzwasser gefüllt ist und deswegen sinkt, dass die Spielerinnen ohne Sauerstoffflasche, dafür aber mit Flossen und Schnorchel spielen“, berichtet Maiken Günther vom Unterwasserrugby-Damenteam des SSC Karlsruhe.

Damenmannschaft frisch gegründet

Erst seit der Saison 2016/2017 hat der SSC Karlsruhe seine eigene Unterwasserrugby-Damenmannschaft. Maiken Günther und Mathilde Brax haben viel Zeit investiert, um motivierte Mitspielerinnen zu finden, denn Unterwasserrugby ist keine wirklich weit verbreitete Sportart. Neben den Kernspielerinnen aus Karlsruhe kämpfen nun junge Frauen vom Bodensee und aus Bielefeld gemeinsam um Siege. Eine vollständige Mannschaft hat zwölf Spielerinnen, sechs davon im Wasser und sechs für einen fliegenden Wechsel auf der Bank. Positionen sind typischerweise Sturm, Verteidigung und Tor, jeweils zwei Spielerinnen besetzen eine Position und wechseln sich unter Wasser ab.

"Frauenquote" im Unterwasserrugby noch sehr gering

„Wir spielen auch zusammen mit den Karlsruher Männern“, erklärt Maiken Günther. „Denn es gibt nicht genug Frauen für ein eigenes Training beim SSC - aktuell hat der Karlsruher Verein nur fünf aktive Spielerinnen. Deutschlandweit geht es aber fast allen Teams so“. Aber es gibt natürlich auch eine eigene Damenliga, in der aktuell acht Mannschaften um den Titel des deutschen Meisters kämpfen. An Spieltagen treffen sich alle Mannschaften und jedes Team spielt zwei oder drei Spiele.  Das bedeutet mitunter auch lange Reisen, denn das eine Mal fahren die Hamburgerinnen nach Stuttgart, das nächste Mal fliegen Konstanzer für ein Wochenende nach Berlin. „Und trotzdem freuen sich alle Spielerinnen auf die Ligatage. Denn hier hat man die Chance, Leistungsträgerin der eigenen Mannschaft zu sein, selbst Tore zu machen und eigene Fortschritte zu sehen. Diese Motivation führt dann nicht selten dazu, dass man im nächsten Mixed-Training doch mal den einen oder anderen 90 Kilo-Gegner ausspielen kann“ berichtet Maiken Günther schmunzelnd.

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