Wir waren schockiert, wir waren überrascht, wir haben getrauert und uns gefreut: auch das Jahr 2017 war voller spektakulärer Geschichten und Ereignisse. Zum Jahreswechsel wollen wir mit Ihnen nochmals auf unsere emotionalen Höhe- und Tiefpunkte der vergangenen zwölf Monate zurückblicken.

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Januar 2017

Vogelgrippe-Schock zum Jubiläum

Bei einigen Tieren eines Rassegeflügelzuchtvereins in Wörth wurde der Vogelgrippevirus H5 nachgewiesen. Anfangs zeichnete sich ab, dass alle knapp 600 Tiere gekeult werden müssen – mit der Zeit konnte der RGVZ, mit Unterstützung des Landratsamtes, jedoch mehrere Teilerfolge erzielen. Nachdem der Vogelgrippe-Erreger bei den Tieren nachgewiesen wurde, war es Landrat Dr. Fritz Brechtel gelungen, durch einen Kompromissvorlag, das Keulen aller Vögel abzuwenden. Um eine Verbreitung des Virus zu unterbinden, wurden die infizierten Tiere in geschlossene Ställe gebracht, regelmäßig untersucht und letztlich keines getötet. Bei knapp 15 Vögeln waren die Laborbefunde auffällig, keiner zeigte jedoch das hochansteckende Vogelgrippe-Virus. Im Juni durften alle Tiere wieder zurück auf die Freilauf-Anlage.

 

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Ein großes Versprechen für den KSC

Mirko Slomka ist der neue Cheftrainer des Karlsruher SC. Der 50-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2018 – musste seinen Posten jedoch im April räumen. Slomka, der früher für Hannover, Schalke und Hamburg tätig war, trat die Nachfolge des Anfang Dezember entlassenen Tomas Oral an. Er sollte den Noch-Zweitligisten wieder in die Spur bringen.

 

 

 

 

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DNA-Test überführt Sexualstraftäter

In rund fünf Fällen überfallartiger nächtlicher Angriffe auf Frauen musste sich ein 22-jähriger Student in Karlsruhe verantworten. Der junge Mann stellte sich der Polizei, nachdem er sich auf den veröffentlichten Fahndungsfotos aus einer Straßenbahn wiedererkannte. Aufgrund übereinstimmender DNA musste der junge Mann in Haft, kam aber wenig später wieder frei, da sich die Aussage einer Zeugin als falsch herausstellte. Die junge Frau war an dem Abend aus freien Stücken mit dem jungen Studenten mitgegangen und muss sich nun wegen Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten – ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest. Außerdem konnten die Ermittler, im Fall der nächtlichen Übergriffe, einen 24-Jährigen festnehmen. Er wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. (Stand Dezember 2017)

 

 

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FEMA-Mitarbeiter verlieren Arbeitsplätze

Der Farbenhersteller FEMA in Ettlingen steht vor dem Aus – rund 120 Mitarbeitern haben ihren Job verloren. Der US-amerikanische Mutterkonzern RPM hatte den Konzern geschlossen, Medienberichten zufolge lag das an der fehlenden Wirtschaftlichkeit der Farben. Mittlerweile gibt es einen Nachfolger für die Räumlichkeiten in der Nobelstraße. Die Firma Kemmler Baustoffhandel wird zum Jahreswechsel einziehen und sorgt mit einem ähnlichen Produktportfolio wie FEMA für die Wiederherstellung der Arbeitsplätze. Etwa 80 Prozent der damals entlassenen Mitarbeiter sind bereits in neuen Beschäftigungsverhältnissen, die restlichen seien sehr qualifiziert und eine gute Basis für Kemmler, so Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold.

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