Wir waren schockiert, wir waren überrascht, wir haben getrauert und uns gefreut: auch das Jahr 2017 war voller spektakulärer Geschichten und Ereignisse. Zum Jahreswechsel wollen wir mit Ihnen nochmals auf unsere emotionalen Höhe- und Tiefpunkte der vergangenen zwölf Monate zurückblicken.

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August 2017

Dauerbaustelle auf der A5 fordert Todesopfer

Monatelang war die A5 zwischen Rastatt und Ettlingen ein riesiges Baufeld. Jeden Tag staute es sich in die eine, die andere oder in beide Richtungen und sehr oft kam es dabei auch zu schweren Unfällen. Der schlimmste war wohl der Crash am 30. August bei Bietigheim, als eine 28 Jahre alte Frau in den Trümmern ihres Kleinwagens starb. Sie hatte am Stauende auf der rechten Spur angehalten, doch ein Lkw-Fahrer achtete nicht auf den stockenden Verkehr und schob den vor ihm stehenden Truck auf das Auto der jungen Frau. Sie hatte keine Überlebenschance.

 

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KSC entlässt Meister nach miesem Saisonstart

Sturmtank Dominik Stroh-Engel sprach stolz vom „FC Bayern der 3. Liga“ und auch die Experten zählten den Karlsruher SC zu den absoluten Aufstiegsfavoriten. Doch der KSC stolpert in die „Mission Wiederaufstieg“ und der junge Trainer Marc-Patrick Meister wirkt zunehmend ratloser. Als der KSC mit 0:4 gegen Fortuna Köln verliert, reicht es den Verantwortlichen. Zählt man die Interimstrainer Lukas Kwasniok und Zlatan Bajramovic dazu, ist Alois Schwartz nach Tomas Oral, Mirko Slomka und eben Meister der sechste Chefcoach binnen neun Monaten. Aller guten Dinge sind sechs? Es scheint so, denn nach einer Kennenlernphase stabilisiert sich das Team unter dem neuen Trainer und klettert langsam und allmählich Richtung Aufstiegsplätze.

 

 

 

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Reizgas-Attacke in der Karlsruher Innenstadt

Wer bei seiner gemütlichen Shopping-Tour in Karlsruhe am 7. August durch den Passagehof kam, dessen Ausflug fand ein jähes Ende. Zahlreiche Passanten klagten über Reizhusten und Übelkeit und verließen hustend und würgend die City. Die Polizei sperrte den Passagehof kurzfristig ab, um weitere Auswirkungen zu verhindern. Die Ermittlungen ergaben, dass sich wohl jemand einen üblen Scherz erlaubt und Reizgas-Spray gesprüht hatte. Gelacht hat darüber bis heute niemand.

 

 

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Erdrutsch sorgt für Chaos im Bahnverkehr

Die Peinlichkeit des Jahres leisteten sich die Verantwortlichen des Bahntunnel-Baus auf der Rheintalstrecke. Bei Bohrungen im Untergrund kam es zu einem Erdrutsch, der nicht nur die millionenteure Vortriebsmaschine unter sich begrub, sondern auch die Schienen schwer beschädigte. Bis der Boden abgesichert und die Gleise repariert waren, fuhr kein Zug mehr zwischen Karlsruhe und Rastatt. Immerhin: der Schienenersatzverkehr klappte gut und mittlerweile ist alles repariert. Dennoch sorgte die Havarie europaweit für negative Schlagzeilen. Derzeit ruht der zweite Bohrer, um eine erneute Havarie unter den Gleisen zu vermeiden.

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