Zähneknirschen bei den Jusos: FEST-Eintrittspreis soll nicht mehr steigen

Karlsruhe (che) Die Jusos Karlsruhe zeigen Verständnis für die Preiserhöhung bei "DAS FEST", fordern aber zeitgleich, den Neupreis von zehn Euro auch für die nächsten zehn Jahre zu halten. Außerdem plädieren die jungen Sozialdemokraten für freien Eintritt für alle Sozialpass-Besitzer.

Zähneknirschen nach Preiserhöhung

"Wir Jusos verstehen, warum der Preis für die Karten der Hauptbühne nach oben ging, auch wenn wir das eher mit Zähneknirschen hinnehmen“, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Jusos Karlsruhe Nico Henze. Sicherheit, Unwetter, gestiegene GEMA-Gebühren: der Anstieg sei nachvollziehbar. Nach Meinung der Jusos sollte "DAS FEST" aber zumindest für die sozial Schwachen kostenlos bleiben. Die Idee dahinter: jeder, der einen Karlsruher Sozialpass hat, soll dadurch berechtigt sein, umsonst mit der Familie auf das Festivalgelände zu kommen. "Das wäre eine Barriere weniger für die sozial Schwachen in unserer Stadt", begründet Henze den Vorschlag.

Zehn-Euro-Eintritt für zehn Jahre deckeln

Seine Vorstandskollegin Maike Koch fordert außerdem, den Preis von zehn Euro pro Tagesticket für zehn Jahre festzuzurren. "'DAS FEST' ist ein Stück Karlsruher Identität. Der Anstieg der Preise ist vor allem den Sondereffekten durch die Lage beim Schutz von Festivals vor Klima und terroristischen Gefahren zuzurechnen", so Koch. Eine globale Weltinnenpolitik könne aus Juso-Sicht eine Lösung für beide Probleme bringen. "Das ist etwas, wofür wir um Unterstützung und Mitglieder werben müssen. Das tun wir wie viele andere auf der Infomeile auf 'DAS FEST'!"

"Festival soll einmaligen Charakter bewahren"

"DAS FEST" soll darüber hinaus seinen einmaligen Charakter bewahren und sicht nicht zu einem beliebigen Open-Air-Festival, "wie es tausende im Land gibt", entwickeln. "Der Stadtjugendausschuss und die vielen Ehrenamtlichen und bürgerschaftlich engagierten Gruppen sind die Wiege von 'DAS FEST'", so der Juso-Kreisvorsitzende Michael Brauner. Daher unterstütze man den Vorstoß der SPD-Gemeinderatsfraktion, die Ehrenamtlichen und sonstigen Gruppen in ein Gesamtkonzept einzugliedern. "DAS FEST" solle eine Plattform sein, um lokale Vereine und Organisationen in ihrer Präsenz zu stärken.

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