Charles Knie in Karlsruhe: Zirkus wehrt sich gegen Tierschützer-Kritik

Karlsruhe (che) Der Zirkus Charles Knie wehrt sich gegen die Kritik der Tierrechtsschutzorganisation PETA an seiner Tierhaltung. Diese entbehre jeglicher wissenschaftlicher und fachlicher Grundlage. Der Zirkus gastiert noch bis zum 6. August in Karlsruhe.

Tierschützer kritisieren Zirkus

Es gehört schon fast zum guten Ton, dass überall wo ein Zirkus gastiert, der auch Tiere in seiner Show einsetzt, auch die Tierschutzorganisationen nicht weit sind und ordentlich Stimmung dagegen machen. Vergangenes Wochenende hatte die Partei "Mensch Umwelt Tierschutz" zu einer Demonstration gegen den in Karlsruhe gastierenden Zirkus Charles Knie aufgerufen. Die Haltung der Tiere sei nicht artgerecht und das Training für die Kunststücke grenze an Tierquälerei, so die Argumentation der Tierschützer.

Vorwürfe seien haltlos und unbegründet

Solche Vorwürfe kennt man beim Zirkus Charles Knie gut. Auch die Tierrechtsorganisation PETA schießt regelmäßig gegen den Zirkus und seine tierischen Artisten. Doch nicht nur das: sogar Sachbeschädigung gegen die Plakate des Zirkus oder aufwändig gestaltete "Fake-Plakate" gehören zum Kampf gegen die Tierhaltung des Zirkus dazu. Dort wehrt man sich gegen die Vorwürfe: die Kritik entbehre jeglicher wissenschaftlicher und fachlicher Grundlage und basiere auf rein ideologischer Denkweise.

Zirkustiere sind an den Menschen gewöhnt

"Sämtliche Aussagen zur Haltung und Dressur der Tiere sind frei erfunden", heißt es in einer Pressemitteilung des Zirkus Charles Knie. Die Zebras leben im Gehege ebenso wie in freier Wildbald in der Herde. "Wer schon mal einen Dokumentarfilm über diese Tiere gesehen hat weiß, dass Zebras grasend in der Steppe stehen, wenn keine Gefahr droht", so die Verantwortlichen des Zirkus. Auch die Kritik an der Haltung der Kängurus sei unbegründet, da die Tiere von Gastspiel zu Gastspiel verschiedene Untergründe finden, die ihnen willkommene Abwechslung böten.

Veterinäre haben seit Jahren nichts auszusetzen

Die Zirkustiere stammen alle aus Zuchten. Keiner der tierischen Artisten wurde in freier Wildbahn gefangen. Sie seien vom ersten Lebenstag bereits an den Menschen gewöhnt, zutraulich und anhänglich. Überall, wo der Zirkus gastiert, werden die Tiere von Veterinären kontrolliert, was durch die Dokumentationspflicht über Jahre nachvollziehbar bleibt. "Der Zirkus Charles Knie ist seit mehreren Jahren ohne Mängel", heißt es in der Mitteilung weiter. "Wir versichern, den Tieren in unserem Zirkus geht es gut und Sie können mit ruhigem Gewissen unsere Vorstellungen besuchen."

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