Erste Maschine um 0:34 Uhr: DFS Karlsruhe mit neuem Kontrollsystem

Karlsruhe (che) Die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Karlsruhe arbeitet seit Kurzem mit einem brandneuen System, um den Flugverkehr schneller und besser abzuwickeln. Am Sonntag um 0:34 Uhr wurde die erste Maschine mit dem iCAS genannten System kontrolliert.

iCAS macht den Flugraum sicherer

In der Karlsruher Kontrollzentrale war man stolz über die geglückte Premiere. In der Nacht auf Sonntag wurde das System der Deutschen Flugsicherung auf iCAS ("iTEC Center Automation Systems") umgestellt. Zahlreiche Test, Schulungen, technische Umbauten, mehr als zehn Jahre Entwicklungszeit und mehrere Wochenenden im Probebetrieb waren notwendig, um die DFS auf das neue System umzurüsten. "Mit der Einführung von iCAS hat die System-Zukunft der DFS und ihrer europäischen Partner begonnen", ist sich DFS-Geschäftsführer Robert Schickling bewusst.

"Technologieführer" in Karlsruhe

"Mit diesem neuen, modernen System lösen wir unseren selbst formulierten Anspruch ein, in der Flugsicherungswelt Technologieführer zu sein", so Schickling weiter. Das System soll künftig auch in den drei Kontrollzentralen für den unteren Luftraum eingesetzt werden. "Unser Ziel ist es, ein einheitliches System in allen Niederlassungen im Einsatz haben!" Durch iCAS ist die DFS einen Schritt weiter im Gemeinschaftsvorhaben, die europäischen Flugsicherungsorganisationen Europas besser miteinander zu verknüpfen und die Systeme länderübergreifend kompatibler zu gestalten.

Kontrolle beginnt ab einer Höhe von 7.500 Metern

Die DFS-Kontrollzentrale Karlsruhe sitzt seit 40 Jahren in der Rintheimer Querallee und kontrolliert von dort aus den sogenannten oberen Luftraum über Deutschland. Diese Kontrolle beginnt bei einer Höhe von 7.500 Metern. Jährlich sind es rund 1,8 Millionen Flüge, die in Karlsruhe kontrolliert werden. Mit der Inbetriebnahme des iCAS gehört das Upper Area Control Center in der Fächerstadt erneut zu den modernsten Flugsicherungs-Kontrollzentralen weltweit und beschäftigt in Deutschland insgesamt 5.400 Mitarbeiter.

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