Städteranking in Deutschland: Karlsruhe schneidet durchweg gut ab

Karlsruhe (che) Die Stadt Karlsruhe konnte in einem deutschlandweiten Städteranking ordentliche Platzierungen im Vergleich mit anderen Großstädten über 100.000 Einwohner erzielen. Die Städte wurden in Kategorien "Zukunft", "Dynamik" und "Niveau" geprüft.

Wie attraktiv ist Karlsruhe?

Um herauszufinden, in welcher Stadt Deutschlands es sich am besten lebt, welche am wirtschaftsfreundlichen ist und wo sich die Städte am besten für die Zukunft aufgestellt haben, haben die Experten der Wirtschaftswoche, von ImmobilienScout 24 und der IW Consult alle kreisfreien Städte über 100.000 Einwohner untersucht und miteinander verglichen. Getestet wurde in drei Kategorien: "Das Zukunftsranking mit den Themen Innovation, Kreativität und Digitalisierung sowie das Niveau- und das Dynamikranking mit den Bereichen Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität", heißt es in einer Pressemitteileung der Stadt.

Fächerstadt für Zukunft gerüstet

Im Zukunftsranking kann Karlsruhe mit Rang 9 seine Top-10-Platzierung halten. Die Fächerstadt wird aufgrund der vielen Hochschulabsolventen in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik als sehr zukunftsfähig gesehen. Positiv wurde auch bewertet, dass Karlsruher Unternehmen einen hohen Anteil an Beschäftigten in kreativen Dienstleistungen haben. Auf dem Spitzenplatz der Rangliste landete Darmstadt vor München und Erlangen.

Knapper Wohnraum und teure Mieten in karlsruhe

Beim Niveauranking kommt Karlsruhe auf den 12. Platz. Niedrige Arbeitslosenzahl, viele Beschäftigte im Dienstleistungssektor, großer Zuzug an jungen Menschen - alles Gründe, die die Jury positiv hervorhob. ImmobilienScout24 registrierte auch eine hohe Nachfrage nach Eigentums- und Mietwohnungen in der Stadt, was zwar einerseits eine lebendige Stadt zeige, aber auch ein Hinweis für hohe Mietpreise und knappen Wohnraum sei. Im Niveau belegen München, Ingolstadt und Stuttgart die Spitzenplätze.

Verbesserungen im Dynamikranking

"Im Dynamikranking, welches Indizien für Aufhol- und Annäherungsprozesse darstellt, konnte Karlsruhe vom 31. Platz im Vorjahr auf Platz 20 aufstgeigen", so die Stadtverwaltung. "Besonders positiv fiel hier die wirtschaftliche Entwicklung ins Gewicht. Bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen liegt Karlsruhe sogar auf dem zweiten Platz." In dieser Kategorie liegt Ingolstadt auf dem ersten Platz. Dahinter folgen München und Berlin.

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