"Völlig ungeeignet": Grüne wollen bessere Radwege über den Rhein

Karlsruhe/Wörth (che) Sollte die zweite Rheinbrücke tatsächlich kommen, fordern zwei Karlsruher Grünen-Politiker einen begleitenden Radweg über den Fluss. Die derzeit vorgesehene Radwegführung sei nicht akzeptabel, so die beiden Landtagsabgeordneten.

Zweite Rheinbrücke nur mit Radweg

Bettina Lisbach und Alexander Salomon lehnen den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwar weiterhin ab, regen aber dennoch einige verkehrsplanerische Verbesserungen an, sollte sich eine weitere Straßenbrücke über den Rhein "nicht verhindern lassen", wie es die beiden Grünen-Landtagsabgeordneten aus Karlsruhe ausdrücken. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) erhielt bereits ein Schreiben, worin Lisbach und Salomon auf Optimierungen zur Radwegeplanung drängen. Dieser bestätigte den Wunsch der Landesregierung, die neue Brücke mit einem Radweg zu versehen.

"Für Pendler völlig ungeeignet"

"Ein Radweg entlang der neuen Brücke ist zwar notwendig. Er eignet sich aber nicht als Radschnellverbindung zwischen Karlsruhe und Wörth", so die beiden Abgeordneten, die weiteren Bedarf für Radfahrer sehen, da die geplante Trasse 1,5 Kilometer zu weit nördlich liege, um eine solche Funktion zu erfüllen. Sie sei für Pendler und Ausflügler, die südlich von Karlsruhe ihr Ziel haben, völlig ungeeignet. "Wir halten es deshalb für unabdingbar, die Radwegverbindung entlang der bestehenden Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth zu optimieren", so Salomon und Lisbach. "Dies gilt ganz unabhängig davon, ob eine neue Straßenbrücke gebaut wird oder nicht", da die jetzt planfestgestellte Radwegführung nicht akzeptabel sei.

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