Lösung wird zum Problem: Tiefbauamt löst erneuten Tunnelalarm aus

Karlsruhe (che) War es eine Fledermaus? Ein Vogel? Oder am Ende das Tiefbauamt selbst? Die Fehlersuche im Edeltrudtunnel auf der Karlsruher Südtangente geht weiter. Dort stand die Ampel zuletzt häufiger auf Rot, als beabsichtigt.

Feldermaus oder Vogel?

"Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wissen wir, dass es kein technischer Defekt war, sondern sicher ein Tier, das die Höhenkontrolle ausgelöst hat", erklärt Tobias Pfister vom Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe. Die viel zitierte Fledermaus muss es allerdings nicht gewesen sein: "Ob das tatsächlich eine Fledermaus war oder nicht doch ein Vogel, denn beides wäre denkbar, können wir derzeit noch nicht sagen. Das wird vermutlich auch schwierig sein, es herauszufinden." Aktuell arbeitet das Tiefbauamt daran, eine technische Lösung für das Problem zu finden und hat dabei gleich das nächste Problem verursacht.

Erste Lösung führt zu mehr Problemen

"Wir haben schon die erste Maßnahme ergriffen: wir hatten bereits am Mittwoch eine Plexiglaskonstruktion an der Lichtschranke angebracht, was heute Nacht zu erneuten Problemen geführt hat. Das war also keine Fledermaus, sondern die Tatsache, dass unsere Lösung nicht so funktioniert hat, wie wir uns das gewünscht hatten", so Pfister über den fünfmaligen Polizeieinsatz im Edeltrudtunnel in der Nacht zum Donnerstag. Jetzt soll eine zweite Möglichkeit umgesetzt werden: "Wir hoffen, dass wir das Problem damit lösen können."

Störungen grundsätzlich nie zu vermeiden

Warum überhaupt vermutet wird, dass zunächst ein Tier an der ungeplanten Sperrung schuld war, erklärt Pfister mit der Überprüfung der Techniker: "Die waren nach der ersten Störung vor Ort und in dem Moment, als sie die Lichtschranke checken wollten, ist ein Tier aus der Anlage ausgeflogen." Ein Nest sei dort allerdings nicht vorhanden, dafür sei der Platz nicht geeignet. Grundsätzlich sei eine solche Störung auch nicht komplett zu vermeiden: "Ein Tunnel ist an sich ein sehr komplexes System, von daher kann man das nie ganz ausschließen. Das konkrete Problem versuchen wir aber schnellstmöglich in den Griff zu kriegen."

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