Eislaufen total angesagt: Karlsruhe zieht positive Bilanz der Weihnachtsstadt

Karlsruhe (ame) Schon während der Eislaufsaison zeichnete es sich ab: die Stadtwerke Eiszeit war auf einem guten Weg die Rekordzahlen aus dem Vorjahr zu wiederholen. Und genau so kam es auch. Seit zwei Wochen ist die Stadtwerke Eiszeit vor dem Karlsruher Schloss abgebaut und hinterlässt Zahlen die sich sehen lassen können – ganz zum Trotze der 36 Regentage, die die Karlsruher Weihnachtsstadt zu überwinden hatte.

Eiszeit-Besucher trotzen Terrorwarnung

Zum 15. Mal gab es die Stadtwerke Eiszeit in diesem Winter. Rund 60.000 Besucher waren bei dem glatten Erlebnis auf dem Schlossplatz mit dabei, sehr zur Freude des Veranstalters: „dass wir trotz schweren Schatten über der Eiszeit, Stichwort Bombenwarnung und Terroralarm, wieder die Rekordzahlen erreichen können, ist der hohen Motivation des Teams geschuldet“, so KEG-Geschäftsführer Martin Wacker. Außerdem seien die Schlittschuh-Fans trotz allem ganz bewusst zur Eiszeit gekommen und ließen sich das Vergnügen nicht nehmen.

Am weihnachtlichen Lichtermeer wird nachjustiert

Die Karlsruher Weihnachtsstadt – sie ging 2017 mit einem neuen Lichtkonzept in die Startlöcher. Fächerförmige Beleuchtung prangte in der Kaiserstraße und hinterließ bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck, so das Fazit der Veranstalter. Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz spricht von einem positiven Effekt und sieht aber etwas Optimierungsbedarf: „Es gab verstärkt Rückmeldung, dass man bei der Lichtweihnacht auf dem Marktplatz noch nacharbeiten kann.“ Außerdem sollen einzelne Gebäude mit einem Beleuchtungskonzept mehr in den Fokus rücken und ein großer Adventskalender am Gebäude der Handwerkskammer eingerichtet werden.    

Mittagspause auf dem Weihnachtsmarkt

Nach der Weihnachtsstadt 2017 ist vor der Weihnachtsstadt 2018. Die Bilanz für das Vergangene: positiv. Das dezentrale Konzept, mit den Ständen auf Markt- und Friedrichsplatz und dem Platz vor der Kirche St. Stephan, hat sich ausbezahlt und wird beibehalten. Dazu wünschen sich die Einzelhändler eine noch bessere Vernetzung untereinander, damit Geschäfte in der Weihnachtszeit besser einbezogen werden. Beschicker Georg Keth vom gleichnamigen Weingut hofft auf eine Verbesserung für das Mittagsgeschäft. So würden Besucher ihre kurze Arbeitspause möglicherweise öfter auf dem Weihnachtsmarkt verbringen.

 

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