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Pforzheim (dnw). Vergangenen Sonntag reisten die Wilddogs ins 300 Kilometer entfernte Trier zu den Stampers, den zweiten Aufsteiger in die Regionalliga. Am Ende konnten die Wilddogs die Partie mit 18:32 für sich entscheiden.


Intensive Vorbereitung
Zu ungewohnt früher Stunde machten sich die Wilddogs an diesem Sonntag auf den Weg nach Trier, Heimat der Stampers. Die vier Stunden Reisezeit wurden von Headcoach Bernd Schmitt und Offense-Coach Brian Adkins jedoch zur intensiven Vorbereitung genutzt. Nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden musste in dieser Partie zwingend ein Sieg her um das Ziel, den Klassenerhalt, in Reichweite zu behalten.

Souveränes Spiel
Bereits mit dem Kick-Off der Wilddogs war die Marschrichtung klar. Jerome Kronewetter kickte das Ei souverän tief in die gegnerische Hälfte. Den anschließenden Angriff der Gastgeber blockte die Defense der Wilddogs und die Offense betrat den Trierer Rasen. In den vergangenen Spielen tat sich die Offense zu Beginn des Spieles schwer in Fahrt zu kommen, doch in Trier platze hier nun endlich der Knoten. Quarterback Chris Treister bediente Wide-Reciever Jochen Kemmner, Touchdown für die Wilddogs. Manuel Nitschke kickte den Extrapunkt und die Wilddogs gingen 0:7 in Führung.

Weiterer Verlauf
Doch wie schon im letzten Heimspiel kam die Antwort der Gastgeber prompt. Nach ein paar Spielzügen erreichten diese mit einem Big-play die Endzone, der Extrapunkt wurde von den Wilddogs jedoch erfolgreich geblockt. Stand nach dem ersten Viertel 6:7.
Im zweiten Viertel erhöhte die Defense der Wilddosg den Druck. Dabei musste die Defense-Line auf einige Leistungsträger verzichten. Vor allem das Tackle-Duo Marco Dittus und Marco Schmidt war an diesem Tag nicht dabei. Dennoch zwang die Wilddogs-Defense die Gastgeber zu einem Punt, dieser missglückte gründlich und die Wilddogs kamen in günstige Feldposition. Runningback Darren Harmon ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte die nächsten Punkte für die Wilddogs, 06:14 aus Sicht der Gastgeber.
Kurz vor Ende der ersten Hälfte zwingt die Wilddogs-Defense Trier nochmals zum Punt. Mit noch vier Sekunden auf der Uhr war die Ansage von Head-Coach Bernd Schmitt deutlich „Touchdown oder nichts!“. William Lopes schaffte dann das Unglaubliche. Unter Hilfe seiner Vorblocker kämpft er sich durch die Verteidigungsreihen der Stampers auf die linke Seite hinaus und sprintete von der 50-Yard Linie in die Endzone. Beim anschließenden Extrapunkt fakte Holder Shawn Wilkins den Kick und lief selbst in die Endzone zur erfolgreichen Two-Point Conversion. Halbzeitstand 06:22.


Zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann aus Sicht der Wilddogs katastrophal. Durch einen Irrtum in den eigenen Reihen gaben die Wilddogs den Kick-Return direkt an die Stampers ab. Von der 15-Yard Line aus erreichten die Gastgeber auch direkt die Endzone, der Extrapunkt wurde jedoch wieder erfolgreich geblockt. 12:22 kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit.
Die Wilddogs-Offense kämpfte sich anschließend in gute Feldposition und Kicker Manuel Nitschke erhöhte den Punktestand mit einem Field-Goal auf 12:25. Beim anschließenden Kick-Off eroberten die Wilddogs den Ball und Runingback Darren Harmon fing einen Pass zu seinem zweiten Touchdown des Tages, 12:32 prangte nun auf der Anzeigetafel.
Im letzten Viertel gelang den Gastgebern noch ein Touchdown, die Wilddogs kamen zu keinen weiteren Punkten, Endstand 18:32.
„Wir haben uns gut präsentiert, die Offense hat besser ins Spiel gefunden“ So Offense-Coach Bran Adkins glücklich über den ersten Sieg der Saison. Kritischer fallen da die Töne von Headcoach Bernd Schmitt aus „Der Sieg war wichtig, aber gerade in der zweiten Spielhälfte verlieren wir noch an Druck und Durchsetzungsvermögen. Wer in der ersten Hälfte 22 Punkte erzielt sollte in der zweiten Hälfte den Druck aufrechterhalten. Das ist uns nicht optimal gelungen.“

Verbesserungen
„Wir haben jetzt 2 Wochen bis zum nächsten Heimspieltag. Die Zeit werden wir nutzen um unser Spiel weiter zu verbessern“ So  Defense-Captain Michael Lang. Diese Zeit werden die Wilddogs auch brauchen, denn in zwei Wochen, am 31. Mai,  werden die Ravensburg Razorbacks zum Rückspiel in der Goldstadt erwartet. Das Hinspiel verloren die Wilddogs damals deutlich „So etwas darf und wird uns daheim nicht noch einmal passieren!“ So Vorstand Kai Höpfinger.

"Samba meets Football"
Der dritte Heimspieltag wird unter dem Motto „Samba meets Football“ stehen. Cocktails und brasilianische Rythmen werden an diesem Tag im Holzhof-Stadion für sommerliche Stimmung sorgen. Die Samba Gruppe Escola de Samba Baden wird zu Gast sein, ebenso wie die Mitglieder des Capoeira-Vereins Jogo de Capoeira aus Pforzheim. 
 

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