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Karlsruhe (dnw). Elektroautos sind auf deutschen Straßen immer noch eine Ausnahme. Experten gehen aber davon aus, dass sich der Markt für Elektroautos entwickeln wird. Ein Anzeichen dafür sind die momentanen Preisrückgänge bei den Batteriespeichern. Elektrofahrzeuge sind leise, klimafreundlich und vor Ort frei von Emissionen, insbesondere wenn sie mit Ökostrom aufgeladen werden.

„Elektromobilität könnte eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen und die CO2-Emissionen Deutschlands drastisch senken. Um die Verbreitung  von Elektroautos zu forcieren, haben wir uns mit Stadtmobil und der Fächer GmbH zusammengetan. Gemeinsam bringen wir das Zukunfts-Thema in Karlsruhe voran“, so Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe.

Ladestationen in Tiefgaragen
Bei dieser Zusammenarbeit finanziert der Energieversorger insgesamt sechs Elektro-Ladestationen mit integriertem Ladekabel in drei Tiefgaragen der städtischen Fächer-Gesellschaft beim ZKM, am Hauptbahnhof und am Kronenplatz. Dabei ist in jeder Garage eine Ladestation ausschließlich für die Elektroautos des Karlsruher Carsharing-Unternehmens Stadtmobil reserviert. „Es ist uns ein Anliegen, unseren Parkern als Serviceleistung in jeder unserer Garagen zwei Ladestationen anbieten zu können. Wir haben deshalb die Kosten der Verkabelung und die Montage der Wallboxen - so heißen die an der Wand hängenden Ladestationen - übernommen , kümmern uns um die technische Sicherheit der Boxen und übernehmen die Stromkosten. Die nicht für Stadtmobil reservierte Station kann von jedem Kurzzeit- und Dauerparker ohne zusätzliches Entgelt genutzt werden“, so Klaus Lehmann, Geschäftsführer der Fächer GmbH.
 
Stadtmobil-Kunden als Testfahrer

In den drei Tiefgaragen wird je ein Renault-Zoe stehen – ein schickes und vor allem bezahlbares E-Auto. Die Fahrzeuge kommen von Stadtmobil und sind schon von weitem an der blau-weißen Stadt-Silhouette und dem großen aufgedruckten Stromkabel zu erkennen. „Die 14 Elektrofahrzeuge und die elf Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieb in unserem Fuhrpark sind sehr beliebt und werden häufig gebucht. Unsere Mitglieder haben so die Möglichkeit, alternative Antriebe auszuprobieren. Das steigert letztendlich die Akzeptanz von Elektro- oder Hybrid-Fahrzeugen in der Bevölkerung und verhilft der E-Mobilität zu mehr Popularität“, berichtet Gunnar Petersohn, Geschäftsführer von Stadtmobil Karlsruhe. „Umweltschonende Elektro-fahrzeuge passen gut  zu unserer Firmenphilosophie, daher freue ich mich über die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und der Fächer-Gesellschaft. Gemeinsam können wir die Akzeptanz der alternativen Mobilität erhöhen“, so der Stadtmobil-Geschäftsführer.

Flächendeckende Ladeinfrastruktur, eigene Strom-Fahrzeuge und Förderprogramme für Elektromobilität
Die Stadtwerke Karlsruhe sind seit längerem auf dem Gebiet der Elektromobilität aktiv: mit sechs eigenen E-Fahrzeugen, mit denen sie unterschiedliche Technologien im Fuhrpark auf Alltagstauglichkeit testen, mit dem flächendeckenden Aufbau der dazugehörigen Ladeinfrastruktur in der Stadt und mit Förderprogrammen für Kunden. „Ökostromkunden bekommen von uns 500 Euro Zuschuss beim Kauf eines Elektroautos und eine Ladekarte für die öffentlichen Ladestationen. Für Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung, so genannte Pedelecs, gibt es 50 Euro, für Elektroroller 200 Euro“, so Michael Homann. Apropos Pedelecs: Gerade haben die Stadtwerke sechs flotte Modelle als Dienstfahrräder angeschafft. „Damit sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun in der Stadt unterwegs. Bei dem dichten Verkehr sind sie mit den komfortablen Rädern oft schneller am Ziel als mit dem Auto. Außerdem verbessern wir die Fitness unserer Mitarbeiter und leisten einen konkreten Beitrag zum klimafreundlichen Stadtwerk.“ Bei den Fahrrädern hat sich die Elektro-mobilität inzwischen durchgesetzt, eine Ladeinfrastruktur ist in Karlsruhe aufgebaut – nur die Zahl der Elektroautos ist noch sehr überschaubar. Initiativen wie die Zusammenarbeit der drei Karlsruher Unternehmen sollen das ändern.

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Kategorie: regio-news Karlsruhe

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