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13 Millionen Euro für neue Bahnmeisterei: VBK investieren in Infrastruktur

Karlsruhe (pm/ame) Mit dem Bau einer neuen Bahnmeisterei treiben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) die Modernisierung ihrer Infrastruktur weiter voran. Auf dem Gelände des ehemaligen Brückenbauhofes der Deutschen Bahn AG an der Karlsruher Maybachstraße entsteht in den kommenden Monaten ein moderner Komplex für Werkstätten, Lager und Verwaltungseinheiten für rund 130 Mitarbeiter, die für die betriebssichere Unterhaltung der Straßenbahnanlagen im Stadtgebiet zuständig sind. Die neue Bahnmeisterei soll spätestens Ende März 2018 bezogen werden. Dann wird der bisherige Standort in der Gerwigstraße aufgelöst. Die VBK investieren rund 13 Millionen Euro in den Neu- und Umbau im Stadtteil Killisfeld.

Neue Bahnmeisterei erleichtert organisatorische Abläufe

„Ein leistungsfähiger Personennahverkehr braucht eine leistungsfähige Bahnmeisterei. Der neue Standort bietet unseren Mitarbeitern endlich zeitgemäße und funktionale Arbeitsbedingungen und wird viele organisatorische Abläufe erleichtern“, erklärt Christian Höglmeier, technischer Prokurist der VBK. Er freut sich, das Kapitel der in die Jahre gekommenen, maroden Bahnmeisterei in der Karlsruher Oststadt bald abschließen zu können. „Der Standort in der Gerwigstraße erfüllt schon lange nicht mehr die heutigen Anforderungen, sowohl in technischer, räumlicher aber auch energetischer Hinsicht.“

Anlage nutzt natürliche Erdwärme

Die neue Bahnmeisterei wird mit einer Geothermie-Anlage ausgestattet. Die Anlage nutzt die natürliche Erdwärme, die aus dem Grundwasser gewonnen wird. Das Besondere dabei ist, dass die hierfür notwendigen Leitungen in den Bohrpfählen untergebracht sind, welche für die sichere Gründung des Werkstatt- und Verwaltungsgebäudes ohnehin erforderlich sind. Die gewonnene Energie kann dann zum Heizen oder zum Kühlen der Gebäude genutzt werden. Außerdem installieren die VBK auf dem Dach des Haupthauses eine Photovoltaikanlage, mit der umweltfreundliche Sonnenenergie zur Stromerzeugung gewonnen wird.  „Die Gebäude auf dem Betriebshof in der Gerwigstraße entsprechen dem energetischen Stand der 1960er Jahre. Auf dem Maybach-Gelände können wir mit der Geothermie-Anlage und den Solar-Modulen die Betriebskosten um bis zu 50 Prozent senken“, skizziert VBK-Bauleiter Benjamin Nothacker das große wirtschaftliche Einsparpotential, das sich mittelfristig durch das millionenschwere Infrastrukturprojekt für die Verkehrsbetriebe ergibt.

Insgesamt drei Neubauten werden aus dem Boden gestampft

Auch die Zeiten beengter Büros, Sozialräume und Werkstätten gehören für die Mitarbeiter der Bahnmeisterei bald der Vergangenheit an. Das Grundstück im Kilisfeld bietet ausreichend Platz für die drei Neubauten, die hier in den kommenden Monaten aus dem Boden gestampft werden. Die Bahnmeisterei zählt zu den wichtigsten Einrichtungen der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. Die Dienstleistungen, die die Mitarbeiter erbringen, sind hinsichtlich der Betriebssicherheit von Bahnanlagen unverzichtbar und tragen so entscheidend zur hohen Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs in Karlsruhe bei. Rund um die Uhr kümmern sich die Mitarbeiter beispielsweise um die Wartung und Instandhaltung von Gleis- oder Signalanlagen, die Funktionstüchtigkeit von Weichen, aber auch um die Reinigung von Haltestellen.

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Kategorie: regio-news Karlsruhe

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