Baiersbronn "nicht der Nabel der Welt": Sternekoch Wohlfahrt rechnet ab

Baiersbronn (che) Der Abschied von Sternekoch Harald Wohlfahrt aus der Traube Tonbach scheint dem 62-Jährigen weiter nahe zu gehen. In einem Spiegel-Interview teilte er jetzt ordentlich gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aus.

Wohlfahrt ledert im Interview ab

37 Jahre lang stand er für die "Schwarzwaldstube" der Traube Tonbach hinter dem Herd, bevor er 2017, begleitet von einem unschönen Prozess, den Kochlöffel an den Nagel hängen musste: Harald Wohlfahrt sicherte seinem Arbeitgeber über Jahre hinweg mit drei Micheline-Sternen die höchste gastronomische Auszeichnung. Nun hat der Sternekoch in einem Spiegel-Interview einige pikante Details verraten.

Baiersbronn "nicht der Nabel der Welt"

Wohlfahrt äußert sich gegenüber dem Spiegel, dass die Gäste wegen ihm nach Baiersbronn gekommen seien. Der Ort sei eben "nicht der Nabel der Welt", weswegen er den Schluss ziehe, dass es "das Interesse an meinem Namen, meiner Person, meiner Küche" waren, die die Tische voll machten. Der 62-Jährige fühlt sich, interpretiert man seine Aussagen richtig, zu wenig wertgeschätzt von den Betreibern der Traube Tonbach.

Sternekoch selbst mit 40 Fieber in der Küche

"Ich habe alles gegeben und nicht genügend gefordert für mich selbst." Selbst krank und mit 40 Fieber sei er in der Küche gewesen und habe für seinen Beruf die Familie vernachlässigt. Bei der Gerichtsverhandlung hatte sein Anwalt auch Einblicke in seinen Verdienst. Geschockt sei er gewesen: "Um Gottes willen, ich dachte, Sie hätten eine Finca auf Mallorca und eine Jacht!" Dabei habe es laut Wohlfahrt bei ihm nicht mal für eine Haushaltshilfe gereicht.

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