Ratlos in Rastatt: Was passiert mit dem millionenschweren Tunnelbohrer?

Rastatt (che) Die Deutsche Bahn hat noch immer keinen konkreten Plan, wie der havarierte Tunnelbohrer unter der Rheintalbahn geborgen werden soll. Im August war beim unterirdischen Vortrieb Erdreich abgesackt, wodurch die Gleise beschädigt wurden. Die Maschine wurde daraufhin einbetoniert.

Was passiert mit dem Tunnelbohrer?

Noch immer ist nicht klar, wie die Verantwortlichen der Baufirmen die 18 Millionen Euro teure Tunnelvortriebsmaschine unter der Rheintalbahn wieder an die Oberfläche schaffen wollen. Das berichtet der SWR rund viereinhalb Monate nach der Havarie und bezieht sich auf Aussagen der Deutschen Bahn. Zunächst müsse ein großes Betonstück entfernt werden, das den Bereich am Tunnelbohrer absichert. 

Havarie sorgte für wochenlanges Chaos

Um die Fertigstellung des Tunnels zu vereinfachen, soll dort ein weiterer Zugang zur Tunnelröhre entstehen. Wie der Vortrieb unter der Rheintalbahn hindurch fertiggestellt werden soll, wird derzeit noch geprüft. Die Havarie des Bohrers samt enormer Gleisschäden hatte im August für einen wochenlangen Ausfall der Rheintalbahnstrecke gesorgt. Güterzüge mussten weiter Umleitungen fahren, Fahrgäste wurden per Schienenersatzverkehr zwischen Karlsruhe und Freiburg an ihr Ziel transportiert.

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