Nur auf der Durchreise: KSC auf neuem Rasen gegen Osnabrück

Karlsruhe (che) Der Karlsruher SC trifft im Nachholspiel am Mittwochabend auf den VfL Osnabrück. Damit die Mannschaft die englische Woche nicht im Bus verbringt, geht es danach direkt weiter nach Halle - ohne Abstecher in die Heimat.

Noch vier Punkte Rückstand auf den Dritten

Der KSC ist nach dem Sieg gegen Fortuna Köln auf der Erfolgsspur unterwegs nach Osnabrück. Der Rückrundenauftakt musste im Dezember aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes an der Bremer Brücke abgesagt werden und für die Karlsruher ging es etwas früher in Winterurlaub. Am Mittwoch steht nun das Nachholspiel an und der KSC befindet sich immer noch auf der Aufholjagd in Richtung Aufstiegsplätze. Im Moment sind es vier Punkte Rückstand auf den Drittplatzierten SV Wehen Wiesbaden - allerdings mit einem Spiel weniger im Rücken.

Tabellendiskussion tabu für Schwartz

"An der Tabellendiskussion beteilige ich mich immer noch nicht", kommentiert Alois Schwartz eventuelle Rechnereien. "Wir haben Einiges an Boden gut machen können und sind wieder näher oben herangerückt. Ich denke, vor ein paar Monaten hat da niemand daran gedacht", so Schwartz. Die Mannschaft habe bislang Hervorragendes geleistet, aber sie dürfe jetzt nicht nachlassen, um sich für die gute Arbeit weiter zu belohnen. Wie eng es in der Liga zugeht, zeigt ein Blick nach Osnabrück: der VfL steckt im Abstiegskampf fest, konnte am letzten Spieltag aber den direkten Tabellennachbarn Chemnitz mit 6:1 aus dem Stadion schießen.

"Die Bremer Brücke hat nostalgischen Flair"

"Ich habe als Spieler dort früher gerne gekickt, gerade unter Flutlicht. Da ist immer eine richtig gute Stimmung, das Stadion hat einen nostalgischen Flair und deswegen freuen wir uns auf die Aufgabe", weiß Schwartz um die Atmosphäre an der Bremer Brücke. "Osnabrück ist in der Offensive sehr gut bestückt, da müssen wir dagegenhalten und unser Umschaltspiel konsequent umsetzen", gibt der Coach die Richtung vor. 7.000 Zuschauer, darunter 400 KSC-Fans werden zur ungewohnten Anstoßzeit am Mittwochabend um 19 Uhr dabei sein.

KSC-Tross fährt von Osnabrück direkt nach Halle

Für die Karlsruher geht es anschließend nicht wieder in die Heimat zurück. Um Kräfte zu sparen, fährt der Tross direkt nach Halle weiter. "Wir haben das so gemacht, damit wir ein paar Körner sparen können. Wenn wir direkt hinüber fahren haben wir etwas mehr Ruhe, können besser regenerieren und auch trainieren, damit wir gegen Halle alles abrufen können", so Schwartz. Unliebsame Überraschungen sollten am Mittwoch ausbleiben: "Osnabrück hat einen neuen Rasen bekommen und dementsprechend wird der Platz gut bespielbar sein."

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