Das Spitzenspiel: Kann der KSC mit Magdeburg gleichziehen?

Karlsruhe (bs) Bereits um 4 Uhr in der Früh setzen sich am Samstagmorgen die ersten Fans in Bewegung. Denn da startet der Sonderzug vom Karlsruher Hauptbahnhof in Richtung Magdeburg. Die rund 900 Plätze im Zug sind bereits seit Wochen ausverkauft. Für den Auswärtsblock konnte Magdeburg  über 1.700 Karten verkaufen. Insgesamt kann sicher mit über 2.000 Fans in Magdeburg gerechnet werden, deren Herz für den KSC schlägt.

Ausverkauftes Spitzenspiel

Ein Prädikat, welches es in Liga 3 nicht allzu häufig gibt – ausverkauft. Vor allem nicht in den für Drittligaverhältnissen doch größeren Spielstätten. Aber vor dem Topspiel am Samstag um 14 Uhr  in der MDCC-Arena in Magdeburg scheint genau das der Fall zu sein. 25.000 gehen rein und die Elbstätter rechnen damit, dass die Arena auch bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird. „Eine Situation die es nicht oft gibt, die uns aber keineswegs nervös macht – im Gegenteil, wir freuen uns drauf und für solche Spiele spielt man doch Fußball“, so KSC-Topstürmer Fabian Schleusener vor dem Spiel. Mit dabei sein wird auch Maik Franz, ehemaliger Publikumsliebling beim KSC und seit Anfang 2016 Assistent der Geschäftsführung vom 1. FC Magdeburg.

Duell der Defensivkönige

Es ist nicht nur das Aufeinandertreffen des Zweiten und des Vierten, sondern auch der beiden besten Abwehrreihen der Liga. 29. Mal schlug es bislang im Kasten des FCM ein. Die Badener hingegen mussten den Ball bislang sogar nur 22. Mal aus dem eigenen Tor holen. Eine Abwehrschlacht erwartet Trainer Alois Schwartz aber dennoch nicht, der mit einem fitten Kader aus dem Vollen schöpfen kann. Einzig hinter Marcel Mehlem steht noch ein Fragezeichen. Ob er rechtzeitig fit wird muss man bis Samstag sehen. Ein Risiko will man aber natürlich nicht eingehen. Zumal Kai Bülow seine Sache bislang tadellos bestreitet.

Drei Punkte trennen den derzeit Viertplatzierten KSC und Magdeburg in der Tabelle. Der FCM muss noch ein Ligaspiel nachholen. So könnte der KSC mit einem Dreier nach Punkten mit dem direkten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg erst einmal gleichziehen.

Planbarkeit ein Mittel zum Erfolg

Für das Spiel am Samstag können sich Trainer und Spieler auf lautstarke Unterstützung freuen. Ganz anders sieht es da nun für das Spiel in Zwickau aus. Nur zwei Wochen vor dem Spiel hat der DFB die Partie neu terminiert und anstatt samstagmittags findet das Spiel nun am Montagabend statt. „Der neue Spieltermin wird für viele so nicht machbar sein. Die Verlegung bedauern wir sehr, gerade in der jetzigen Phase der Saison“, zeigte sich Sportdirektor Oliver Kreuzer bedient.

Bereits erworbene Tickets behalten für den neuen Spieltermin ihre Gültigkeit. Wer den neuen Spieltermin nicht wahrnehmen kann, kann sein bereits erworbenes Tagesticket Fanshop zurückgeben.

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