Spielort für die PSK Lions gefunden: Europahalle vor Comeback

Karlsruhe (che) Die Basketballer der PSK Lions Karlsruhe werden ihre Heimspiele in der kommenden ProA-Saison zum Teil in der Europahalle austragen. Die aus Brandschutz-Gründen für den Event-Betrieb gesperrte Halle soll dafür vorübergehend ertüchtigt werden.

Lösung für die PSK Lions

Sportlich lief es für die PSK Lions in der letzten Saison mit dem Aufstieg in die ProA äußerst erfolgreich. Jetzt sind auch die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen worden, um einen Spielbetrieb der Löwen zu gewährleisten. Laut Stadtverwaltung werden zwei der ersten sieben Spiele in St. Leon-Rot ausgetragen, die restlichen fünf in der Halle der Friedrich-List-Schule in Karlsruhe. Nach dem 6. Januar 2018 wird dann die Europahalle so weit fit gemacht, dass sie für die weiteren acht oder sogar 17 Spiele (bei erreichen der Play-Offs) zur Verfügung steht. Die "Auswärtsspiele" werden allerdings nicht ohne großen Aufwand durchzuführen sein, denn sowohl in St. Leon-Rot als auch in der Schule muss unter anderem jedes Mal der Parkettboden angeliefert, verlegt, abgebaut und schließlich wieder eingelagert werden.

Europahalle vor Comeback

Damit werden die PSK Lions den Anforderungen des Basketball-Ligaverbands aber gerecht. Die ursprünglich geplante Variante, eine Leichtbauhalle auf dem PSK-Gelände zu errichten, erwies sich nach eingehender Prüfung als nicht umsetzbar. "Zum einen steht der Brandschutz einer befristeten Genehmigung dieser Halle für die kommenden fünf Jahre entgegen", heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe. "Bei einer kürzeren Dauer stehen aber die hohen Kosten für die Fundamente und Gründungen in keinem Verhältnis zum Nutzen."

Langfristige Lösung muss dennoch gefunden werden

Die Europahalle muss für den Spielbetrieb mit einer Hallenkapazität von bis 1.500 Zuschauern fit gemacht werden. "Vorübergehend und ausschließlich für die notwendige Anzahl der Heimspiele" will die Stadt die Halle "spielfähig" machen. Die gutachterlichen Kritikpunkte wie Entrauchung und Entfluchtung sollen durch provisorische technische Einrichtungen entkräftet werden. Dazu plant die Stadt mit mobilen Groß-Lüftern und erheblich mehr Sicherheitspersonal. Diese Maßnahmen greifen allerdings nur in der ersten Saison. Die Übergangsphase soll dazu genutzt werden, eine langfristige Lösung zu finden.

Lions begeistert über Europahallen-Lösung

"Die gesamte Lions-Familie – Spieler, Trainer, Volunteers, Fans und Sponsoren – ist begeistert und erleichtert, dass die Stadt den Weg frei gemacht hat. Spätestens mit Beginn der Rückrunde kommt der Umzug in die neue Arena. Mit dieser Entscheidung kann nun weiterhin Profibasketball in der Fächerstadt präsentiert werden", heißt es auf der Facebook-Seite der PSK Lions, wo sich Spieler, Verantwortliche und Fans nun vermutlich noch ein Stück mehr auf den Saisonstart am 23. September freuen.

Grüne: "Unkonventionelle, aber gute Lösung"

"Das lange Hickhack um die Leichtbauhalle kommt jetzt vielleicht doch noch zu einem guten Ende, weil die Stadt eine unkonventionelle Lösung für die Basketballer des PSK anstrebt", ist Johannes Honné, Fraktionsvorsitzender der Grünen, erleichtert über die neue Wendung. "Wir haben uns schon immer gefragt, warum in anderen Städten Probleme mit dem Brandschutz etwa durch mehr Feuerwehrleute während der Veranstaltungen ausgeglichen werden können, während das in Karlsruhe als unmöglich galt."

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