Doppelspieltag gegen Mannheim: Rhinos im Endspurt vor Weihnachten

Hügelsheim (ndm) Für die Eishockeycracks des ESC Hügelsheim geht es ab Samstag in die heiße Phase vor der Weihnachtspause. Allerdings haben die Rhinos in diesen acht Tagen noch drei schwere Spiele zu bestreiten, in denen mindestens zwei, besser deren drei Siege herausspringen sollten.

Termingeschiebe auf dem Eis

Am Samstag startet der Schlussspurt um 19:30 Uhr in der Nebenhalle der SAP-Arena gegen die Maddogs Mannheim. Kurioserweise kommt es bereits einen Tag später am Sonntag zur familienfreundlichen Zeit um 17 Uhr zum Rückspiel am Baden-Airpark. „Eigentlich hätten wir erst eine Woche später zuhause gegen EKU gespielt. Vor zwei Wochen hat uns Mannheim aber um eine Spielverlegung gebeten, da sie einen Tag vor Weihnachten keine spielfähige Mannschaft hätten aufbieten können“, erklärte der neue alte Trainer Pascal Winkel, der als Sportvorstand auch für diese Terminsachen zuständig ist.

Eisbären lassen freies Wochenende sausen

„Unglücklicherweise hatten wir für den 23.12. schon unsere Benefizaktion angesetzt deren Planung bereits abgeschlossen war. Nach einigen Telefonaten konnten wir den Spieltermin mit den Eisbären Heilbronn tauschen, die für den guten Zweck ihr freies Weihnachtswochenende sausen lassen und nun zum 'Klassiker' an den Airpark kommen“. Doch bevor der Weihnachtshit ansteht, gilt es gegen den Aufsteiger und Wundertüte aus der Kurpfalz zwei Siege einzufahren. Die Prognosen vor der Saison über die Maddogs trafen bislang voll zu.

Rhinos brauchen sechs Punkte für die Playoffs

Eine gefährliche erste Sturmreihe besetzt mit Oberligaspieler Artem Klein, dem jungen Julian Reiss, der mit den Jungadlern und Bad Nauheim schon zwei Mal deutscher Nachwuchsmeister wurde sowie Philip Martinec, Sohn des deutschen Nationalspielers Tomas Martinec. Zusammen brachten sie es bislang auf 53 Scorerpunkte und damit auf genau vier mehr als die erste Formation der Rhinos. Den Unterschied müssen in diesen beiden Spielern besonders die zweite und dritte Reihe machen, die den Maddogs technisch überlegen sein sollte und darüber hinaus auch wesentlich mehr Erfahrung mitbringen. Doch der Tabellenletzte ist immer für eine Überraschung gut, hatte zuletzt Heilbronn beim 7:8 am Rande einer Niederlage und eine Woche später mit 6:4 in Eppelheim gewonnen. Ein Blick auf die Tabelle lässt diese Option aber nicht zu. Die Rhinos brauchen die sechs Punkte um wieder an die Playoffplätze heranzukommen.

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