Schwere Brandstiftung an Einfamilienhaus: 17-Jähriger gesteht Tat

Karlsbad (che/pol) Ein 17-Jähriger soll den Brand in Karlsbad vor einer Woche ausgelöst haben. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Haftbefehl wegen besonders schwerer Brandstiftung beantragt. Bei dem Brand konnte sich eine dreiköpfige Familie nur knapp vor den Flammen retten.

17-Jähriger gesteht Brandstiftung

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses am 4. Januar in der Uhlandstraße konnte nun die Brandursache geklärt werden. Die Ermittlungen der Karlsruher Kriminalpolizei führten zu einem 17-jährigen Tatverdächtigen. Der Brand, der in der Folge auch auf das Wohngebäude übergriff,  war am Tattag gegen 2 Uhr in der Garage des Hauses ausgebrochen. Die drei Bewohner entkamen nur knapp dem Feuer und wurden mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Schaden am Gebäude, das bislang noch nicht bewohnbar ist, beläuft sich auf mindestens 200.000 Euro. Der Jugendliche, der die Tat gestanden hat, wurde am Donnerstag festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat wegen des Verdachts der besonders schweren Brandstiftung Haftbefehl beantragt.

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