Betrunken und nicht angeschnallt: Autofahrt mit sechs Insassen endet an Mauer

Karlsruhe (pol/ame) Bei einer nächtlichen Autofahrt durch Karlsruhe mit rund sechs Insassen, keiner davon offensichtlich angeschnallt, kommt der alkoholisierte Fahrer von der Straße ab und prallt mit seinem VW gegen die Mauer der Staatlichen Kunsthalle. Glücklicherweise wurde keiner durch den Aufprall schwerer verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro.

Fahrzeug prallt gegen Mauer der Staatlichen Kunsthalle

Der 21-jährige Fahrer eines VW Golf III war heute (Donnerstag) gegen 5.15 Uhr auf der Straße "Schloßplatz"  aus Richtung Unterführung kommend in Richtung Waldstraße unterwegs. Durch die Kombination von nicht angepasster, zu hoher, Geschwindigkeit und deutlicher Alkoholisierung war er nicht mehr in der Lage sein Fahrzeug zu führen, so dass er in der dortigen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dabei driftete der Pkw über den hohen Bordstein auf den rechten Gehweg, prallte mit der rechten Seite gegen die Mauer der Staatlichen Kunsthallte, überfuhr im weiteren Verlauf ein Verkehrszeichen und prallte dann frontal gegen den Masten einer Straßenlaterne.

Zwei Insassen entfernten sich von Unfallstelle

In dem verunfallten Pkw befanden sich insgesamt sechs Insassen. Die beiden auf dem Beifahrersitz mitfahrenden Insassen hatten die Unfallstelle nach dem Unfallgeschehen und noch vor dem Eintreffen der Polizei verlassen. Keine der Personen war offensichtlich angegurtet gewesen. Von den noch vor Ort befindlichen vier Insassen hatten der mit fast 1,5 Promille erheblich alkoholisierte Fahrer und die beiden auf der Rückbank befindlichen 30- und 39-jährigen Mitfahrerinnen durch den Unfall minimale Verletzungen davongetragen. Ein weiterer 27-jähriger Mitfahrer der ebenfalls im Fond des Fahrzeuges gesessen hatte, blieb unverletzt.

Etwa 7.000 Euro Sachschaden

Der verunfallte Golf musste abgeschleppt werden und hat einen Schaden von geschätzten 3.000 Euro davongetragen. An dem Gebäude der Staatlichen Kunsthalle entstand kein nennenswerter Schaden. Die Kosten für die Instandsetzung der abgeknickten Straßenlaterne betragen ungefähr 4.000 Euro. Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen und zur Sicherung der Stromleitung waren auch die Berufsfeuerwehr Karlsruhe, der Rettungsdienst und die Stadtwerke Karlsruhe vor Ort. Aufgrund von auslaufenden Betriebsstoffen war zudem eine Nassreinigung der Fahrbahn erforderlich.

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