Wir waren schockiert, wir waren überrascht, wir haben getrauert und uns gefreut: auch das Jahr 2017 war voller spektakulärer Geschichten und Ereignisse. Zum Jahreswechsel wollen wir mit Ihnen nochmals auf unsere emotionalen Höhe- und Tiefpunkte der vergangenen zwölf Monate zurückblicken.

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April 2017

"Derbysieger"-Graffiti erhitzt die Fußballgemüter

Es war nicht nur die 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart, die die Fans des Karlsruher SC ärgerte. Ein Tag nach dem Spiel prangte in großen weiß-roten Lettern der Schriftzug "DERBYSIEGER VFB" auf einem Uni-Gebäude des KIT.  Zuvor hatten die KSC-Anhänger beim Derby beinahe einen Spielabbruch verursacht, weil sie immer wieder Pyrotechnik abfackelten. Bereits eine Nacht später war das Graffiti verschwunden. Stattdessen stand dort nun in Blau-Weiß: "KARLSRUHER SC"

 

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Herrenloser Koffer sorgt für ECE-Evakuierung

Hunderte Menschen standen verteilt über die Kriegsstraße, die Lammstraße oder am Rondellplatz und blickten mit bangen Augen auf das Ettlinger Tor Center. Gerade war das Einkaufszentrum in der Karlsruher Innenstadt komplett geräumt worden. Ein herrenloser Koffer sorgte für einen riesigen Polizeieinsatz, die Aufregung war groß: war der Terror in der Fächerstadt angekommen? Die harmlose Antwort: nein, es hatte nur jemand seine Sportklamotten vergessen.

 

 

 

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Karlsruher SC beendet das Missverständnis Slomka und steigt trotzdem ab

In der Winterpause kam er fast schon als Lichtgestalt in den Wildpark: Mirko Slomka, gestandener und erfolgreicher Bundesligatrainer, soll den Karlsruher SC aus dem Abstiegssumpf ziehen und danach wieder in die Bundesliga zurückführen. Nach einem enttäuschenden 1:1 gegen Würzburg ziehen die Verantwortlichen die Reißlinie und beenden das Missverständnis Slomka nach nur 103 Tagen. Der bisherige U-19-Coach Marc-Patrick Meister übernimmt die Mannschaft, kann den KSC allerdings auch nicht vor dem Abstieg retten. Nach einem 1:3 am 31. Spieltag, ausgerechnet gegen den 1. FC Kaiserslautern, steht fest, dass Karlsruhe in die 3. Liga runter muss.

 

 

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Unter der Kriegsstraße beginnt der Tunnelbau

Mit drei Jahren Verspätung rollten auf der Kriegsstraße endlich die Bagger an. Am 21. April 2017 begann die KASIG mit den Bauarbeiten für den Tunnel unter der zentralen Verkehrsachse Karlsruhes. Vier Jahre Bauzeit und 230 Millionen Euro sind geplant, um die Autos unter und die Straßenbahn auf die Erde zu setzen. Seitdem hat sich gefühlt jede Woche die Verkehrsführung zwischen Rüppurrer Tor und Karlstraße geändert, dennoch sprach Oberbürgermeister Mentrup von einem "großen Tag für Karlsruhe".

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