Tarifstreif geht weiter: Bis Ende der Woche Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Karlsruhe/Pforzheim/Baden-Baden (pm/ame) Nachdem die zweite Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen ohne Angebot zu Ende gegangen ist, wird ver.di zunächst bis zu den Osterferien im ganzen Land zu weiteren, zumeist dezentralen Warnstreiks aufrufen. In dieser Woche sollen „spürbare Arbeitsniederlegungen“ stattfinden.

Kundgebung in Rastatt

Im Bezirk Mittelbaden-Nordschwarzwald werden am heute (Montag) im Bereich Rastatt/Baden-Baden verschiedene Warnstreiks stattfinden. Aufgerufen sind die Stadt Rastatt, das Landratsamt, die Star-Energie-Werke, die Baden-Baden-Linie, die Stadtwerke und das Theater Baden-Baden. Es wird eine Demo und Kundgebung in Rastatt geben, Start 9 Uhr vor dem Landratsamt, gegen 9.45 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Rathaus statt. Nach aktuellem Stand sind davon auch Einrichtungen der Stadt Rastatt betroffen. So beteiligen sich Mitarbeiter in den städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen (Kitas) Kinderschule Amalie Struve und Kita Biber am Streik. In den bestreikten Kitas werden sogenannte Notgruppen eingerichtet, um die Betreuung der Kinder trotz Streik zu gewährleisten.

Stadt, VBK und Stadtwerke streiken in Karlsruhe

Am Dienstag, den 20. März, werden im Bereich Pforzheim Beschäftigte des Landratsamtes, der Stadt Pforzheim und des Stadttheaters in den Ausstand treten, auch hier wird eine Demo um 9 Uhr vom Landratsamt zum Marktplatz geben, dort findet eine Kundgebung statt. Am Freitag, den 23. März werden im Bereich Karlsruhe Warnstreiks bei der Stadt Karlsruhe, den Verkehrsbetrieben, den Stadtwerken stattfinden. Es wird 2 Demorouten ab 9 Uhr geben, von der VBK und vom Rathaus-West zum Mendelssohnplatz, dort wird es eine Kundgebung geben.

Nächste Verhandlungsrunde Mitte April

ver.di fordert für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Die Übernahmeregelung für Auszubildende will ver.di wieder in Kraft setzen. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll zwölf Monate betragen. Der Bund wird aufgefordert, das Verhandlungsergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die 344.000 Beamten, Richter, Soldaten sowie 182.000 Versorgungsempfänger zu übertragen. Die nächste Verhandlungsrunde wurde für den 15. und 16. April in Potsdam vereinbart.

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